Stainzer Wirtschaft: Standortanalyse und Mitgliederzuwachs bei der Versammlung in Deutschlandsberg

Feber 11, 2026 11:49
Stainzer Wirtschaft: Standortanalyse und Mitgliederzuwachs bei der Versammlung in Deutschlandsberg

Die Mitgliederversammlung der „Stainzer Wirtschaft“ fand im Erzherzog-Johann-Markt statt und wurde von Obfrau Claudia Dunst-Mösenlechner geleitet, die 14 neue Mitglieder willkommen hieß. WB-Obmann Bernhard Lazarus stellte die Ganzheitliche Standortanalyse Stainz vor. Darüber berichtet Welt Stimme.

STAINZ. In ihrer Eröffnungsrede stellte Obfrau Claudia Dunst-Mösenlechner die neuen Mitglieder der „Stainzer Wirtschaft“ vor und betonte den positiven Branchenmix in der Gemeinde. In ihrem Tätigkeitsbericht erwähnte sie unter anderem drei Ausgaben von „Stainz aktuell“ mit einer Auflage von 13.200 Stück sowie zwei Sommerkinos, von denen eines aufgrund eines frechen Films abgesagt wurde, und einen Gesundheitstag, der an Popularität gewinnt. Zudem berichtete sie über die Social-Media-Präsenz des Vereins, die auf Facebook 800 Follower und auf Instagram 1.000 Follower umfasst, sowie über die kostenlose Daheim-App der Marktgemeinde.

„Ich lade ein, die Angebote zu nutzen“, appellierte Dunst-Mösenlechner und wies auf die Transparenttafel an der B76 in Rossegg und das Schaufenster im Haus Lehner auf dem Hauptplatz hin. Besonders erfolgreich war das Weihnachtsgewinnspiel, dessen Erlös von rund 1.500 Euro in soziale Projekte fließt.

Der Erzherzog-Johann-Weg

Ein weiteres Erfolgsmodell ist der Verkauf von Einkaufsgutscheinen im Wert von 202.000 Euro für 2025, welche bei den Mitgliedsbetrieben eingelöst werden können. „Wir haben den Folder aktualisiert“, erinnerte Dunst-Mösenlechner an den Erzherzog-Johann-Weg, der vom Schloss bis zum Bahnhof Stainz führt. QR-Codes an den Stationen ermöglichen eine Abfrage zu den jeweiligen Schwerpunkten.

Die Planungen für 2026 umfassen im Wesentlichen die bereits erfolgreich umgesetzten Initiativen aus 2025. Ein Schwerpunkt wird auf die Mitgliederwerbung gelegt, und Netzwerktreffen im Kreis der Mitgliedschaft sind angedacht. Des Weiteren sollen die veralteten Übersichtstafeln an den Ortseinfahrten entweder erneuert oder vergrößert werden. „Nur gemeinsam können wir noch stärker werden“, appellierte Dunst-Mösenlechner an die Mitglieder, sich aktiv an den verschiedenen Aktivitäten zu beteiligen.

Der Kassabericht

Kassier Peter Wohlgemuth präsentierte seinen Bericht über die finanzielle Lage der „Stainzer Wirtschaft“ in knapper Form, hatte jedoch detaillierte Einnahmen- und Ausgabenpositionen auf eine Video-Wand projiziert. Auch die Budgetplanung für 2026, die sich stark an den Zahlen des Vorjahres orientiert, wurde vorgestellt. Die Gebarung wurde von der Steuerberaterin Heide Haas und Notar Wolfgang Schnabl gründlich geprüft. Sowohl der Abschluss 2026 als auch der Plan 2026 wurden einstimmig von den Mitgliedern genehmigt.

Zum Ausdruck der Dankbarkeit wurden langjährige Mitglieder geehrt: Manuela Marchl (Shiatsu-Energetik), Hotel Klugbauer (10 Jahre), Karl und Astrid Schaller (15 Jahre) sowie Autohaus Jeschelnig, Weberei Regina Strunz und KommR Konsul Manfred Kainz (20 Jahre). Dunst-Mösenlechner kündigte an, dass im nächsten Jahr anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Werbegemeinschaft (heute „Stainzer Wirtschaft“) weitere Ehrungen erfolgen werden.

Alles Gute!

Die Grußworte überbrachte Vbgm. Christoph Oswald, der die Bedeutung der Wirtschaftsförderung für die Gemeinde betonte. „Die Zahlen beim Neujahrsempfang waren deutlich“, erinnerte er an 2.000 Arbeitsplätze und ein Kommunalsteueraufkommen von 2,0 Millionen Euro. „Diese Einnahmen“, so Oswald, „ermöglichen es der Gemeinde, große Projekte auch in schwierigeren Zeiten umsetzen zu können.“

Er hob auch die Verwendung der Einkaufsgutscheine der „Stainzer Wirtschaft“ hervor, um die Kaufkraft (2025 etwa 80.000 Euro) in der Region zu sichern. „Ich danke für euer Engagement“, wünschte er dem Verein und den Mitgliedern ein erfolgreiches Jahr.

Standortanalyse Stainz

Als letzten Punkt auf der Tagesordnung folgte ein Vortrag von Bernhard Lazarus, dem Obmann des Wirtschaftsbundes Stainz. In der Ganzheitlichen Standortanalyse Stainz wurden grundlegende Abfragen zu Demografie, Wirtschaft, Tourismus, Arbeitsmarkt und Infrastruktur im Vergleich zu anderen Regionen durchgeführt.

„Die Analyse soll die Stärken sichtbar machen und der Entwicklung von Hemmnissen entgegenwirken“, betonte Lazarus und fügte hinzu, dass die Erkenntnisse als Grundlage für langfristige betriebliche Entscheidungen genutzt werden können. Er nannte seine Kontaktadresse und verwies auf ein geplantes Projekt für das Frühjahr: eine Berufsmesse als Einstiegshilfe für Jugendliche. „Bitte nicht gleich fortgehen“, lud Dunst-Mösenlechner abschließend zu Getränken und Brötchen sowie zur Mitnahme von Incentives ein.

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