Wiener Ballsaison bricht Besucherrekord mit über 600.000 Gästen

Feber 18, 2026 15:57
Wiener Ballsaison bricht Besucherrekord mit über 600.000 Gästen

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit, gleichzeitig ist die Ballsaison beendet. Das Resümee dieser fällt mit einem neuen Besucherrekord in der Bundeshauptstadt äußerst positiv aus: laut Angaben der Wirtschaftskammer Wien (WKW) wurde erstmals die Marke von 600.000 Besucherinnen und Besuchern übertroffen. Darüber berichtet Welt Stimme.

WIEN. Die Ballsaison 2025/26 in Österreich knüpft an ihre beeindruckenden Traditionen an. In Wien wurde nach dem Elmayer-Kränzchen, dem symbolischen Abschluss, ein neuer Rekord aufgestellt: Über 600.000 Besucherinnen und Besucher wurden verzeichnet, was die Erwartungen der Veranstalter überstieg.

„Unsere bereits optimistischen Prognosen wurden sogar leicht übertroffen“, so Dominic Schmid, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien (WKW). Im Vergleich zur vorherigen Saison konnten die Wiener Bälle 35.000 zusätzliche Gäste begrüßen, was sich auch in einem Umsatzrekord niederschlug: Die Einnahmen stiegen von 205 Millionen Euro im Vorjahr auf nahezu 240 Millionen Euro in dieser Saison.

Immer mehr Gäste aus dem Ausland

Laut Schmid reisten fast ein Drittel der Besucherinnen und Besuchern aus dem Ausland an. „Ausländische Gäste kaufen natürlich auch die Balltickets, gehen essen und nehmen Taxis, so wie die Wiener Ballbesucher. Aber dazu kommen noch die Hotels, und das gleich für zwei bis drei Nächte. Das wirkt sich positiv auf die wirtschaftliche Komponente der Ballsaison aus“, erklärt er.

Thomas Schäfer-Elmayer, eine der prominentesten Persönlichkeiten der Wiener Ballszene, äußerte ebenfalls seine Zufriedenheit mit der Ballsaison. „Die Strahlkraft Wiens und der Bälle ist ungebrochen und sie wächst weiter. Denn das, was die Bälle so unverwechselbar macht, ist ja das Wienerische: die Stimmung, der Charme, das Sehen-und-Gesehen-Werden“, sagte er.

Schäfer-Elmayer merkt jedoch an, dass das internationale Interesse noch höher sein könnte, doch die Anzahl der verfügbaren Tickets ist begrenzt. Ein Grund dafür ist, dass die Redoutensäle derzeit nicht zur Verfügung stehen, weshalb den Wienerinnen und Wienern der Vorzug gegeben wird.

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