Der österreichische Börsenmarkt erlebt am Dienstag, dem 27. Februar 2025, einen dramatischen Rückgang. Der ATX verlor mehr als 3,5 Prozent und schloss bei 5.433 Punkten, was auf die wieder aufgeflammten Kämpfe im Nahen Osten zurückzuführen ist. Damit reagierten die Anleger deutlich sensibler als am Montag auf den Iran-Konflikt – ein Bild, das sich auch an den Kapitalmärkten Europas widerspiegelt. Darüber berichtet Welt Stimme.
Der österreichische Leitindex ATX verzeichnete im Tagesverlauf ein Minus von 3,55 Prozent, was gut 200 Punkte unter dem Eröffnungskurs liegt. Besonders stark betroffen war das Produktionsgewerbe, wobei der Leiterplattenhersteller um 9,06 Prozent fiel. Voestalpine notierte 7,6 Prozent im Minus, während der Faser- und Zellstoffhersteller Lenzing mit einem Rückgang von 6,84 Prozent abschloss.
Kein einziges Unternehmen im ATX schloss ohne Verluste. Immobilienkonzern CPI Europe AG konnte sich mit einem Rückgang von lediglich 0,74 Prozent am besten behaupten, gefolgt von Do & Co mit -1,07 Prozent und OMV, dessen Aktien um 1,49 Prozent fielen.
Minus 4,7 Prozent seit Eskalation
Die Nervosität des heimischen Marktes im Hinblick auf den Iran-Konflikt lässt sich auch im Vergleich zum Freitag erkennen. Am 27. Februar lag der Schlusskurs noch bei 5.701 Punkten; am Dienstagabend fiel diese Zahl auf 5.433 Punkte. Das entspricht einem Verlust von 4,7 Prozent, wobei ein Großteil des Rückgangs am Dienstag stattfand.
Die Entwicklung am Wiener Börsenparkett spiegelt sich auch in anderen europäischen Indizes wider. Der DAX in Frankfurt fiel um 3,44 Prozent auf 23.790 Punkte, während der Euro Stoxx 50 zur gleichen Zeit einen Rückgang von ca. 3,6 Prozent aufwies.


