Das österreichische Hightech-Unternehmen AT&S zeigt mit seinen innovativen Technologien, wie Forschung und Entwicklung die Produktionsprozesse durch Künstliche Intelligenz (KI) effizienter und nachhaltiger gestalten können. Flexibilisierung, datengetriebene Steuerung und intelligente Lastverschiebung stehen im Fokus.
LEOBEN/HINTERBERG. AT&S feiert den heutigen Welttag des Energiesparens mit Technologien, die eine nachhaltige Zukunft fördern sollen. Die ultraeffizienten Mikroelektronikprodukte des Unternehmens, wie IC-Substrate und Highend-Leiterplatten, tragen zu einem sparsamen Umgang mit Energie in KI-Rechenzentren, grünen Kraftwerken, Elektroautos, Smartphones und digitalen Kommunikationsnetzwerken bei. Darüber hinaus optimiert AT&S kontinuierlich die eigene Produktion, um Ressourcen zu schonen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Am AT&S-Standort im chinesischen Chongqing wurde 2025 eine KI-gestützte Plattform für intelligentes Energiemanagement mit 753 neuen Sensoren erfolgreich implementiert. Dieses System steuert Lüftungseinheiten, Druckluftsysteme und HVAC-Systeme in Echtzeit, optimiert den Energieeinsatz dynamisch und ermöglicht eine digitalisierte, CO₂-optimierte Produktion. Dieser Schritt markiert einen Meilenstein für die nachhaltige und energieeffiziente Transformation des Werks.
Spart Kosten und schont Ressourcen
„Energie ist einer der zentralen Kostentreiber in der industriellen Fertigung. Gleichzeitig eröffnet der steigende Anteil erneuerbarer Energiequellen neue Chancen für smarte Laststeuerung“, erklärt Peter Griehsnig, Chief Technology Officer (CTO) von AT&S, der den Aufbau der Chongqing-Anlage jahrelang begleitet hat. „Unsere Entwicklungsarbeiten zeigen, wie intelligente Energieoptimierung Kosten senken und zugleich die Stabilität des Energiesystems erhöhen kann.“
Auch am Unternehmenssitz in Leoben-Hinterberg arbeitet AT&S aktuell an einem wegweisenden Konzept, das den Energieverbrauch in der Fertigung flexibler und effizienter gestaltet. Das Ziel ist es, einzelne Produktionslinien so anzupassen, dass sie zu optimalen Zeiten laufen und Spitzenlasten vermieden werden. Das Projekt befindet sich in der Entwicklungsphase und hat das Potenzial, auch an anderen AT&S-Standorten Umsetzung zu finden.
Ein zentraler Bestandteil der Initiative ist die Arbeit von Jana Tiffner, Trainee im R&D Service Center bei AT&S in Leoben. Sie untersucht, wie der Energieverbrauch optimiert und Produktionslinien effizienter gesteuert werden können. „Mit dieser Arbeit legen wir die Basis für ein intelligentes Energiesystem, das Kosten reduziert und die Nutzung erneuerbarer Energien unterstützt“, sagt Griehsnig.


