Ein Interview motiviert die Kicker der SV Ried zum 2:1-Sieg gegen Tirol

März 15, 2026 10:57
Ein Interview motiviert die Kicker der SV Ried zum 2:1-Sieg gegen Tirol

SV Ried besiegt WSG Tirol und zielt auf Platz sieben in der Qualifikationsgruppe

Am 15. März 2026 gelang der SV Oberbank Ried ein 2:1-Sieg in der Fußball-Bundesliga gegen die WSG Tirol, wobei ein später Elfmeter von Philipp Pomer in der 83. Minute das entscheidende Tor sorgte. Dieser Erfolg war besonders bedeutend, da es eine Vorgeschichte mit Tirols Kapitän Valentino Müller gab, dessen Kritik am Spielstil der Rieder nach dem letzten Aufeinandertreffen in Innsbruck bei den Innviertlern noch in Erinnerung war. Darüber berichtet Welt Stimme.

Nach dem letzten Spiel hatte Müller den Rieder Spielstil als „grenzwertig“ bezeichnet und angedeutet, dass er „so einen Fußball nicht spielen wolle.“ Diese provokativen Äußerungen wirkten sich positiv auf die Motivation der Rieder aus. Pomer, der den entscheidenden Elfmeter verwandelte, erklärte: „Es gab Interviews, die uns geholfen haben, uns zusätzlich zu motivieren. Wenn ein gegnerischer Spieler so etwas von sich gibt, motiviert uns das als Mannschaft.“ Maximilian Senft, der Trainer der Rieder, bestätigte, dass diese Äußerungen während der Spielvorbereitung besprochen wurden und spürbar für das Team von Vorteil waren.

Nach dem Spiel äußerte sich Ried-Kapitän Andreas Leitner zur Situation: „Es war vorprogrammiert, dass Emotionen kommen werden. Damit muss man rechnen, wenn man solche Aussagen tätigt. Es ist aber jetzt vorbei – wir haben den Sieg und das ist das Wichtigste.“ Diese Worte spiegeln die Entschlossenheit der Rieder wider, sich nicht von provokativen Kommentaren aus der Ruhe bringen zu lassen.

Rieder Zielsetzung: Platz sieben in der Qualifikationsgruppe

Der beeindruckende Start in die Qualifikationsrunde hat der SV Ried nun einen Vorsprung von zehn Punkten auf das Schlusslicht Blau-Weiß Linz verschafft. Dennoch zeigt sich die Mannschaft vorsichtig in ihren Aussagen zur Klassenerhaltsicherung. Trainer Senft betonte: „Es ist ein teuflisches Format. Es sind immer noch wenige Punkte dazwischen. Es ist ein ganz wichtiger Sieg heute, aber wir kennen das Format und wir kennen die Quali-Gruppe.“

Die Rieder haben jedoch auch den Blick nach oben gerichtet. Pomer betonte: „Wir streben nach dem Besten. Unser Ziel ist der siebente Platz. Zunächst wollen wir aber den Klassenerhalt fixieren.“ Dies zeigt den Anspruch und die Ambition der SV Ried, auch über den Klassenerhalt hinaus erfolgreich zu sein.

In Anbetracht der bevorstehenden Herausforderungen wird sich zeigen, ob die Innviertler ihre erfolgreiche Serie fortsetzen können und tatsächlich den angestrebten Platz in der Tabelle erreichen. Die Reaktionen im Team zeigen jedoch eine aufstrebende Motivation, die sich durch den Sieg und die begleitenden Emotionen verstärkt hat.

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