Kennedy Center entfernt Namen von Trump nach dessen Kritik an der Institution

Mai 30, 2026 10:26
Kennedy Center entfernt Namen von Trump nach dessen Kritik an der Institution

Donald Trump distanziert sich vom Kennedy Center

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, seine geplanten Renovierungsarbeiten am Kennedy Center in Washington D.C. einzustellen. Dieser Schritt folgt auf eine gerichtliche Anordnung, die das Entfernen seines Namens von der Fassade der Kulturinstitution fordert.

Ein Richter stellte fest, dass die Umbenennung in „Trump Kennedy Center“ nicht rechtmäßig war, da nur der Kongress das Recht habe, den Namen des Zentrums zu ändern. Das Gericht entschied zudem, dass das Zentrum vorläufig nicht für zwei Jahre geschlossen werden darf, wie ursprünglich von Trump geplant, da eine ordnungsgemäße Prüfung der Schließungsgründe fehlte.

Trump reagierte enttäuscht auf das Urteil und äußerte in sozialen Medien, dass er „kein Interesse“ mehr an der Fortführung des Projekts habe. Er habe entschieden, die Verantwortung für das Zentrum „vollständig“ an den Kongress zu übertragen, einschließlich Betriebs und Verwaltung.

Das Kennedy Center, benannt nach Präsident John F. Kennedy, ist ein bedeutendes Veranstaltungszentrum für Theater, Tanz und Musik. Trumps Umbenennung des Zentrums im Dezember 2022 führte zu Protesten unter Künstlern, die Auftritte absagten. Trotz Trumps Kontrolle über das Zentrum könnte seine frühere Entscheidung, viele Mitglieder des Kuratoriums abzuberufen, langfristige Auswirkungen auf die Institution haben.

Einordnung

Die gerichtliche Entscheidung hält Trumps Pläne für eine Umbenennung und Schließung des Kennedy Centers zunächst auf. Dies ist relevant, da es die Beziehung zwischen Trumps politischen Ambitionen und kulturellen Institutionen in Washington D.C. beleuchtet und zeigt, wie gerichtliche Interventionen das Handeln von ehemaligen Amtsinhabern beeinflussen können.

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