Ölpreise steigen nach Raketenangriffen des Iran auf Israel
Die Ölpreise sind nach der jüngsten Eskalation im Nahen Osten gestiegen. Ein Barrel Rohöl der Sorte Brent kostete am Montagmorgen rund 97 US-Dollar (83,33 Euro), was einem Anstieg von vier Prozent im Vergleich zum Ende der vergangenen Woche entspricht.
Am Sonntagabend feuerten iranische Streitkräfte zum ersten Mal seit zwei Monaten erneut Raketen auf Israel ab. Diese Angriffe erfolgten als Reaktion auf israelische Operationen gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon und verstärken die Befürchtungen eines offenen Konflikts zwischen den beiden Ländern. Zudem könnte dies den Prozess eines bestehenden Abkommens zwischen dem Iran und den USA gefährden.
Zu Beginn des Jahres führte die Eskalation im Nahen Osten zu erheblichen Auswirkungen auf den globalen Ölmarkt. Der Ölpreis der Sorte Brent stieg zwischenzeitlich auf über 120 Dollar pro Barrel. Die Blockade des Seewegs in der Straße von Hormuz durch den Iran stellt eine der gravierendsten Versorgungsstörungen in der Historie des globalen Ölmarkts dar.
Einordnung
Dieser Anstieg der Ölpreise könnte weltweite Wirtschaftsprognosen beeinflussen. Die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten sind von zentraler Bedeutung für die Stabilität der globalen Rohölversorgung.


