Eröffnung der neuen Aseptik-Abfüllanlage bei Vöslauer
BAD VÖSLAU. Die Firma Vöslauer hat in Bad Vöslau eine neue Aseptik-Abfüllanlage eröffnet. An der Eröffnungsfeier nahmen unter anderem Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der Präsident der Wirtschaftskammer Wolfgang Ecker sowie Vertreter der Ottakringer Getränke AG teil.
Die neue Anlage ermöglicht das Abfüllen von aromatisiertem Wasser, das frei von Kohlensäure, Zucker und Konservierungsstoffen ist. Mikl-Leitner bezeichnete das Projekt als Ausdruck des Vertrauens in den Standort Niederösterreich und betonte die Bedeutung nachhaltiger Produkte für die Getränkeindustrie: „Mit dieser neuen Produktionsanlage setzen wir neue Maßstäbe, die dem Zeitgeist der Konsumenten entsprechen.“
Die Investition von 19 Millionen Euro soll es Vöslauer ermöglichen, seine Marktposition zu behaupten und auf dem wachsenden Markt für alkoholfreie Getränke neue Segmente zu erschließen. Markus Raunig von der Ottakringer Familiengruppe bezeichnete den Tag als historisch und hob hervor, dass die neue Anlage neue Geschäftsfelder erschließen werde.
Die Aseptik-Anlage hat eine Kapazität von 36.000 Flaschen pro Stunde. Dies ermöglicht eine schnellere Produktion, als es zuvor möglich war. Vöslauer-Marketing-Leiterin Yvonne Haider-Lenz präsentierte zudem die neuen zuckerfreien Produkte für Kinder, die in bunten Flaschen angeboten werden.
Einordnung
Die Eröffnung der Aseptik-Abfüllanlage markiert einen bedeutenden Schritt für Vöslauer in Richtung Nachhaltigkeit und Innovationsförderung im Bereich der alkoholfreien Getränke. Diese Entwicklung ist nicht nur relevant für die Marktanteile von Vöslauer, sondern stärkt auch die gesamte Branche in Österreich im Hinblick auf Konsumverhalten und Produktvielfalt.


