Landeswettbewerb der Lehrlinge im NÖ Straßendienst
Beim 14. Lehrlingswettbewerb für Straßenerhaltungsfachkräfte in der Straßenmeisterei Scheibbs zeigten die besten Lehrlinge des NÖ Straßendienstes ihr Können. Lisa Buchmayer von der Straßenmeisterei Raabs belegte den zweiten Platz.
Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer betonte die Bedeutung gut ausgebildeter Fachkräfte für die Sicherheit und Instandhaltung der Straßen. Er unterstrich, dass in einer Zeit, in der künstliche Intelligenz zunehmend an Bedeutung gewinnt, die menschliche Intelligenz nach wie vor unentbehrlich sei. „Für die Arbeit im Straßendienst braucht es fachliches Können und stetige Einsatzbereitschaft“, so Landbauer.
NÖ Straßenbaudirektor Rainer Irschik wies auf die Relevanz der Lehrausbildung hin. „Die vielfältigen Aufgaben einer Straßenerhaltungsfachkraft erfordern handwerkliches Können, Teamfähigkeit und fächerübergreifendes Denken“, erklärte er. Irschik stellte fest, dass etwa drei Viertel der Lehrlinge langfristig im NÖ Straßendienst bleiben, was die Qualität der Ausbildung belege.
Aktuelle Ausbildungszahlen
Der NÖ Straßendienst bildet derzeit 52 Lehrlinge in 38 Straßenmeistereien aus. Seit der Einführung des Lehrberufs wurden 441 Lehrlinge aufgenommen, von denen drei Viertel weiterhin beschäftigt sind. Landbauer merkte an, dass eine Lehre, insbesondere im Handwerk, gute Zukunftsperspektiven und einen sicheren Arbeitsplatz bietet.
Ergebnisse des Wettbewerbs
- Platz: Tobias Neumann, Straßenmeisterei Poysdorf
- Platz: Lisa Buchmayer, Straßenmeisterei Raabs/Thaya
- Platz: Samuel Wiesmann, Straßenmeisterei Laa/Thaya
- Platz: Johannes Groismaier, Straßenmeisterei Herzogenburg
Marcel Macho, Straßenmeisterei Ravelsbach
Die beiden Erstplatzierten werden NÖ beim Bundeslehrlingswettbewerb vertreten.
Einordnung
Die Ergebnisse des Wettbewerbs reflektieren die hohe Ausbildungsqualität im NÖ Straßendienst. Die Teilnahme an bundesweiten Wettbewerben ermöglicht es den Jugendlichen, ihre Fähigkeiten zu demonstrieren, was sowohl für ihre Karrierechancen als auch für die Wertschätzung des Berufs wichtig ist.


