Sigmundsherberg erhält „Goldenen Igel“ für ökologische Grünraumpflege
SIGMUNDSHERBERG. Die Marktgemeinde Sigmundsherberg wurde von der NÖ Umweltbewegung „Natur im Garten“ mit dem „Goldenen Igel“ ausgezeichnet. Diese Anerkennung würdigt Gemeinden, die ihre öffentlichen Grünflächen konsequent ökologisch gestalten und pflegen.
Die Auszeichnung erfordert unter anderem den vollständigen Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie auf Torf. Eine lückenlose Dokumentation der Pflegeleistungen und eine fachliche Begutachtung durch Expertinnen und Experten sind ebenfalls entscheidend. Sigmundsherberg zählt nun zu über 500 Gemeinden in Niederösterreich, die sich den strengen Kriterien von „Natur im Garten“ verpflichten und eine Vorreiterrolle in der nachhaltigen kommunalen Grünraumpflege einnehmen.
Bei der Übergabe betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Bedeutung des Engagements: „Der ‚Goldene Igel‘ steht als sichtbares Zeichen für das Bekenntnis der Gemeinden zu den Grundsätzen von ‚Natur im Garten‘ und für eine rein ökologische Gestaltung und Pflege der öffentlichen Grünräume.“ Sie hob den gesellschaftlichen Nutzen hervor, der sich aus dem Engagement der Gemeinden und der Bürgerinnen und Bürger ergibt, die sich für Umwelt, Klima und Artenschutz einsetzen. Dies fördere die Schaffung von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere.
Einordnung
Die Auszeichnung von Sigmundsherberg dokumentiert ein verstärktes Engagement für ökologische Standards in der Gemeindepolitik. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die lokale Biodiversität, sondern positioniert die Gemeinde auch als Beispiel für nachhaltige Praktiken in Niederösterreich und darüber hinaus.


