Der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert „Madyar“ Brovdi, hat die Zerstörung von 16 Energieanlagen auf der von Russland besetzten Krim innerhalb von zwei Tagen gemeldet. In einer Erklärung sprach er von einer „ konsequenten Isolation der militärischen Präsenz auf der Halbinsel“.
„Es geht nicht um eine Steckdose, sondern um den Abbau der feindlichen Hinterlandinfrastruktur auf der Krim: totaler Luftabwehrkollaps, logistischer und Treibstoffhunger, Energieanlagen & Kommunikation – das ist völlig überflüssig“, sagte Brovdi. „Die Technologie ohne Steckdose wird zwar noch ein bisschen mit Generatoren laufen, aber das ist nicht zukunftsfähig. Solowjow über den ‚Sieg‘ zu schauen wird technisch schwierig – die Realität schaltet die Propaganda aus.“
Systematische Angriffe auf die Infrastruktur
Brovdi betonte, es handle sich um eine konsequente Isolierung der russischen Militärpräsenz, die bis zum vollständigen Abzug der Besatzer und Kollaborateure fortgesetzt werde. „Ein Zucken des Auges reicht nicht. Es ist Zeit, die Koffer zu packen und den Bahnhof Richtung Russland zu nehmen.“ Mit einer Anspielung auf die mangelnde Intelligenz der russischen Führung fügte er hinzu: „Hinweis für die einzige Wurmwindung: Im Dunkeln ist es schwieriger, den Weg nach Rostow zu finden – also fahrt schon los.“
Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen Monaten wiederholt Energie- und Militäreinrichtungen auf der Krim angegriffen. Ziel ist es, die logistischen Fähigkeiten der russischen Truppen zu schwächen und die Rückeroberung der seit 2014 annektierten Halbinsel vorzubereiten. Offizielle Bestätigungen für Brovdis Angaben lagen zunächst nicht vor.


