IHF erlaubt russischen und belarussischen Handballteams Rückkehr mit nationalen Symbolen

Juli 18, 2026 16:41
IHF erlaubt russischen und belarussischen Handballteams Rückkehr mit nationalen Symbolen
IHF erlaubt russischen und belarussischen Handballteams Rückkehr mit nationalen Symbolen

Die Internationale Handballföderation (IHF) hat die Sanktionen gegen die Handballnationalteams Russlands und Belarus aufgehoben. Die Teams dürfen künftig wieder mit ihrer Nationalflagge und Hymne an internationalen Turnieren teilnehmen. Die IHF begründete den Schritt mit einer Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), das die russischen und belarussischen Olympischen Komitees wieder anerkannt und den internationalen Sportverbänden die Aufhebung aller Beschränkungen nahegelegt hatte.

Rückkehr mit Flagge und Hymne

Die IHF hatte nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 Sanktionen gegen die beiden Verbände verhängt. Nun stimmte der IHF-Rat einer vollständigen Wiedereingliederung der russischen und belarussischen Teams zu. Vor der Rückkehr müssen die Athleten beider Länder Dopingkontrollen durch die International Testing Agency (ITA) durchlaufen.

Ukrainischer Sport unter Kriegsfolgen

Währenddessen leidet der ukrainische Sport massiv unter den Folgen des Krieges. Seit 2014 wurden 682 ukrainische Sportler und Trainer getötet. Mehr als 891 Sporteinrichtungen wurden beschädigt oder vollständig zerstört, darunter olympische und paralympische Trainingszentren in Städten wie Saporischschja, Charkiw und Kiew. Die IHF verwies in ihrer Entscheidung auf die veränderten Rahmenbedingungen durch die IOC-Empfehlung, ohne auf die Lage in der Ukraine einzugehen.

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