SPÖ ist schuldenfrei
Die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) hat ihre Schuldenlast zum August 2023 vollständig getilgt. Dies wurde am Samstag von der Austrian Press Agency (APA) bestätigt. Ursprünglich hatte die SPÖ für die Tilgung aller Bankverbindlichkeiten das Jahr 2028 als Ziel gesetzt.
Bundesparteichef Andreas Babler erklärte, dass der Erfolg der Schuldenfreiheit neue politische Handlungsspielräume geschaffen habe. Beim Bundesparteitag im März kündigte der Finanzreferent Christoph Matznetter an, dass die Partei innerhalb von 18 bis 24 Monaten schuldenfrei sein wolle. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Schuldenstand noch rund 20 Millionen Euro, was eine Verbesserung im Vergleich zu 2014 darstellt.
Die SPÖ hatte ursprünglich geplant, bereits 2025 schuldenfrei zu sein, musste jedoch aufgrund unerwarteter Ausgaben, unter anderem infolge zusätzlicher Parteitage und einer Mitgliederbefragung, ihre Pläne anpassen. Ein Kredit über rund 1,5 Millionen Euro wurde noch im Jahr 2024 aufgenommen.
Babler bedankte sich bei Matznetter sowie Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim für ihren Beitrag zum Schuldenabbau. Seltenheim bezeichnete die Schuldenfreiheit als gemeinsamen Erfolg der Partei und betonte den sorgsamen Umgang mit den Mitteln, die den Mitgliedern und der SPÖ zur Verfügung stehen.
Einordnung
Die Schuldenfreiheit der SPÖ markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der finanziellen Stabilität der Partei. Sie ermöglicht der SPÖ verbesserte Handlungsspielräume und könnte sich positiv auf die interne und externe Wahrnehmung der Partei auswirken.


