Osttirol verzeichnet steigende Nächtigungszahlen im Bergsommer 2023

August 26, 2026 16:52
Osttirol verzeichnet steigende Nächtigungszahlen im Bergsommer 2023

Positive Entwicklung der touristischen Sommersaison 2026 in Osttirol

Osttirol verzeichnete von Mai bis Juli 2026 eine erfreuliche touristische Bilanz mit 192.802 Ankünften und 607.714 Übernachtungen. Dies entspricht einem Anstieg von 7,3 Prozent bei den Ankünften und 2,69 Prozent bei den Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahr.

Die 607.714 Übernachtungen stellen den höchsten Wert im Vergleichszeitraum der letzten fünf Jahre dar. Besonders erfolgreich war der Juli, der mit 345.537 Nächtigungen ein Plus von 4,12 Prozent aufweist. Die Nationalparkregion Hohe Tauern Osttirol verzeichnete von Mai bis Juli 191.860 Nächtigungen (+5,97 %), die Ferienregion Lienzer Dolomiten 184.915 (+3,00 %) und das Defereggental 67.612 (+3,08 %). Das Hochpustertal hingegen lag mit 163.327 Nächtigungen leicht unter dem Vorjahresniveau (-1,39 %).

Herkunft der Gäste

Deutschland bleibt mit 261.365 Nächtigungen und einem Anteil von 43,01 Prozent der wichtigste ausländische Herkunftsmarkt und weist eine stabile Entwicklung auf. Zuwächse verzeichneten die Benelux-Staaten mit 51.439 Nächtigungen (+9,5 %), Italien mit 47.545 (+8,9 %) und Tschechien mit 19.302 Nächtigungen (+15,3 %). Die Nächtigungen heimischer Gäste stiegen um 1,7 Prozent auf 148.551.

Bei den Unterkunftskategorien zeigen sich ebenfalls positive Entwicklungen. Die Hotelkategorie der 5-, 4-Superior- und 4-Sterne-Hotellerie erreichte 152.040 Nächtigungen (+3,73 %), während die 3-Sterne-Hotellerie 117.711 Nächtigungen (+6,20 %) verzeichnete. Campingplätze legten um 6,36 Prozent auf 49.700 Nächtigungen zu, Schutzhütten sogar um 15,59 Prozent auf 36.264 Nächtigungen.

Rückgang der Bettenanzahl

Franz Theurl, Obmann des TVBO, bezeichnete das Ergebnis als bemerkenswert, da es trotz eines Bettenverlustes von 5,6 Prozent im Vorjahr erzielt wurde. Theurl hebt hervor, dass dies das Potenzial der touristischen Akteure in Osttirol unter Beweis stelle. Er betont die Notwendigkeit, den Fokus auf den Ausbau hochwertiger Übernachtungsangebote in allen Kategorien zu legen und kündigte Verhandlungen mit der Wirtschaftsförderstelle des Landes an.

Einordnung

Die positive Entwicklung der Übernachtungen und Ankünfte zeigt, dass Osttirol als Bergsommerdestination an Bedeutung gewinnt. Der Rückgang der Bettenanzahl unterstreicht jedoch die Dringlichkeit, neue Qualitätsunterkünfte zu schaffen, um die touristische Infrastruktur nachhaltig zu stärken.

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