Tourismus im Bezirk Kufstein verzeichnet Anstieg
Der Bezirk Kufstein hat im Juli 2026 einen deutlichen Anstieg im Tourismus registriert. Es wurden 151.845 Ankünfte und 626.416 Nächtigungen gezählt, im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 14,6 Prozent bei den Ankünften und 6,8 Prozent bei den Nächtigungen.
Die Gemeinde Kramsach verzeichnete mit 14.321 Ankünften einen Zuwachs von 30,6 Prozent, während die Nächtigungen auf 60.705 (+18,9 Prozent) stiegen. Auch in der Wildschönau zeigte sich ein Wachstum mit 17.619 Ankünften (+16,1 Prozent) und 82.026 Nächtigungen (+7,1 Prozent). Thiersee erlebte ebenfalls ein kräftiges Plus: Hier gab es 6.740 Ankünfte (+35,6 Prozent) und 26.380 nächtigungen (+15,8 Prozent). In Walchsee stiegen die Ankünfte um 18,2 Prozent auf 13.186, bei den Nächtigungen gab es ein Plus von 7,9 Prozent auf 61.300. Zudem zählten die Gemeinden Ebbs und Söll jeweils Zuwächse bei den Ankünften und Nächtigungen.
Im Gegensatz zu den kleineren Gemeinden verzeichnete Radfeld einen Rückgang bei den Ankünften um 31,4 Prozent auf 1.190 und bei den Nächtigungen um 11,6 Prozent. Angerberg fiel um 24,2 Prozent bei den Ankünften und um 37,4 Prozent bei den Nächtigungen, während Niederndorf ebenfalls unter dem Vorjahresniveau lag.
In der bezirklichen Hauptstadt Kufstein gab es 14.436 Ankünfte (+11,6 Prozent) und 23.068 Nächtigungen (+6,3 Prozent), jedoch lag die Stadt hinter den stärkeren Urlaubsdestinationen zurück. Ellmau blieb mit 18.292 Ankünften eine wichtige Destination, verzeichnete jedoch nur ein geringes Plus von 0,5 Prozent, während die Nächtigungen um 1,5 Prozent rückläufig waren.
Einordnung
Die Zunahme bei den Übernachtungen und Ankünften im Bezirk Kufstein zeigt eine positive Entwicklung im Sommertourismus. Während einige kleinere Gemeinden stark zulegen konnten, kämpfen andere mit Rückgängen. Die Präferenzen in der Unterkunftsart variieren, wobei Camping und Ferienwohnungen zunehmend an Beliebtheit gewinnen.


