Wirtschaftskammer Österreich meldet Stellenabbau an
Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat beim Arbeitsmarktservice 200 Kündigungen angemeldet. Dieser Schritt steht im Zusammenhang mit einem umfassenden Sparkurs.
Im Juni kündigte die WKÖ an, ihre jährlichen Kosten senken und die Strukturen verschlanken zu wollen. Bis Ende 2027 sollen in der Bundeskammer in Wien rund 200 von derzeit etwa 800 Vollzeitstellen abgebaut werden, was einem Viertel der Belegschaft entspricht.
Laut dem Betriebsrat wurde ein Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter vereinbart, der unter anderem freiwillige Abfertigungen vorsieht. Die Höhe dieser Zahlungen wird individuell festgelegt. Zudem sollen Weiterbildungen und Umschulungen über den Sozialplan finanziert werden. Die WKÖ bestätigte diese Informationen gegenüber MeinBezirk.
Ungewisse Zukunft der Arbeitsplätze
Details über die genaue Anzahl und die Form des Stellenabbaus sind noch unklar. WKO-Betriebsratsvorsitzender Reinhard Kopf erklärte, dass neben den abgebauten Stellen auch natürliche Fluktuationen und freiwillige Lösungen bis 2030 berücksichtigt werden. Betroffen sind nahezu alle Abteilungen der Kammer.
Ein Übergang der betroffenen Mitarbeiter in die Länderkammern ist laut Informationen von MeinBezirk ausgeschlossen.
Einordnung
Der Stellenabbau in der WKÖ verändert die Beschäftigungssituation innerhalb der Kammer erheblich. Dies könnte Auswirkungen auf die Dienstleistungen der Wirtschaftskammer und die betroffenen Arbeitnehmer haben.


