Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wurde in Portugal festgenommen
Der frühere Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wurde am Montag, dem 09. September 2026, am Flughafen Tires bei Lissabon festgenommen. Beamte fanden bei dem 95-Jährigen eine Schrotflinte, für die er keine entsprechende Genehmigung vorweisen konnte. Einige Stunden später wurde er wieder freigelassen. Darüber berichtet Welt Stimme.
In einem Interview mit der britischen Zeitung „Daily Mail“ erklärte Ecclestone, dass er die Waffe aus der Schweiz zum Tontaubenschießen mitgebracht habe. Laut seiner Aussage seien die Beamten nach einem „blauen Buch“, wahrscheinlich der erforderlichen Dokumentation, gefragt worden. Er habe ihnen mitgeteilt, dass er selten mit solchen Dokumenten reise.
Nach dieser Nachfrage wurde ihm die Festnahme angekündigt. Ecclestone schilderte den Vorfall als unangenehm und berichtete, dass die Klärung des Missverständnisses „eine Menge Ärger“ verursacht habe.
Vorfälle mit Waffen in der Vergangenheit
Bereits im Mai 2022 war Ecclestone wegen des Besitzes einer Waffe am Flughafen Viracopos in Brasilien in Schwierigkeiten geraten. Damals fand die Polizei eine Pistole in seinem Gepäck. Er musste eine Geldstrafe zahlen, bevor er seine Reise fortsetzen konnte. Ecclestone lebt abwechselnd in der Schweiz und Portugal.
Langjährige Karriere in der Formel 1
Bernie Ecclestone übernahm Ende der 1970er-Jahre die Kontrolle über die Formel 1 durch die Vermarktung von Fernsehrechten und leitete die Rennserie von 1987 bis 2017. Auch nach seinem Rückzug von der Leitung besucht der 95-Jährige weiterhin Rennen und bleibt eine prägende Figur im Motorsport.


