Überblick über moderne Technologien im Handwerk
Bei einer Betriebsbesichtigung im Metall-Technologie-Zentrum Pöttinger erhielten die Mitglieder des Wirtschaftsbundes Grieskirchen spannende Einblicke in die Verbindung von traditionellem Handwerk und moderner Technologie. Die Unternehmen Metallwerkstätten Pöttinger und Pöttinger Entsorgungstechnik GmbH präsentierten ihre Produktionsabläufe am Standort Taufkirchen an der Trattnach.
Nach der Begrüßung durch Laurenz Pöttinger, Geschäftsführer der Pöttinger Metallwerke, erhielten die Gäste über einen Unternehmensfilm einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Betriebe. Im Fokus stand die erfolgreiche Integration von Metallverarbeitung und Entsorgungstechnik.
In einem anschließenden Rundgang erklärte Pöttinger als gelernter Schmied die verschiedenen Arbeitsschritte in den Produktionshallen. Die Besucher konnten die Schmiede sowie die Sandstrahlanlage besichtigen und erhielten Einblicke in die vielfältigen Projekte. Die Metallwerkstätten Pöttinger, gegründet im Jahr 1922, bieten individuelle Lösungen in den Bereichen Metallbau, Schlosserei und Schmiedetechnik und verbinden traditionelles Handwerk mit modernster Fertigungstechnik.
Maximilian Pöttinger, Geschäftsführer der Pöttinger Entsorgungstechnik, führte die Gäste durch die Produktionsbereiche seines Unternehmens. Die Besucher erfuhren, wie Container- und Sammelsysteme für die Kreislaufwirtschaft entwickelt und gefertigt werden. Viele Produkte sind dafür bekannt, eine Lebensdauer von rund zehn Jahren zu haben, bevor sie überholt werden. Die Pöttinger Entsorgungstechnik hat seit über 40 Jahren innovative Lösungen für die Abfall- und Wertstoffwirtschaft entwickelt und trägt somit zur Ressourcenschonung bei.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurden beide Unternehmen mit dem Julius Award des Oberösterreichischen Wirtschaftsbundes ausgezeichnet. Diese Auszeichnung würdigt Unternehmen, die durch Innovationskraft und Engagement in der Region hervorstechen. Der Award wurde von Wirtschaftsbundobmann Günther Baschinger in Anwesenheit von Grieskirchens Bürgermeisterin Maria Pachner und Taufkirchens Bürgermeister Gerhard Schaur überreicht. Die Teilnehmer äußerten sich positiv über die gelungene Kombination von Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit.
Einordnung
Die Besichtigung verdeutlichte, wie traditionelle Handwerkskunst und moderne Technologie effektiv kombiniert werden. Dies ist relevant, um die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Unternehmen zu sichern und einen nachhaltigen Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten.


