Staatschef besucht Metall-Auer in Wernstein
WERNSTEIN. Im Rahmen des Zukunftsprozesses „Vorsprung Oberösterreich“ traf sich Landeshauptmann Thomas Stelzer heute mit der Geschäftsführerin von Metall-Auer, Maria Auer, in ihrem Betrieb. Dies folgte auf eine schriftliche Anfrage von Auer, in der sie ihre Erfahrungen und Anliegen aus dem betrieblichen Alltag schilderte.
Stelzer betonte nach dem Besuch die Wichtigkeit des direkten Dialogs: „Der Zukunftsprozess lebt von den Menschen, die in der Praxis arbeiten und wissen, wo der Schuh drückt. Maria Auer hat mit konkreten Vorschlägen zur Verbesserung beigetragen. Es war mir wichtig, vor Ort einen Eindruck zu gewinnen und diese Erfahrungen in unser Zukunftsprogramm einfließen zu lassen.“
Auer fordert Stärkung des Handwerks
In ihrem Schreiben sprach Auer zentrale Themen an, wie die Stärkung von Handwerk und Lehre, die Sicherung von Fachkräften, die Reduktion von Bürokratie sowie stabile Rahmenbedingungen für Gewerbe und Industrie. Sie betonte, dass die Ausbildung junger Fachkräfte entscheidend für die Zukunft ihres Unternehmens sei.
Wichtigkeit der mittelständischen Betriebe
Stelzer hob hervor, dass Metall-Auer ein Beispiel für die Bedeutung kleiner und mittelständischer Unternehmen in Oberösterreich ist. Diese Betriebe schaffen Arbeitsplätze, bilden Fachkräfte aus und tragen zur regionalen Wertschöpfung bei. „Mittelständische Betriebe sind das Rückgrat für Wohlstand und regionale Entwicklung. Jeder Betrieb, der investiert und ausbildet, bekennt sich zur Region“, erklärte Stelzer.
Er ergänzte, dass die beschlossene Senkung der Lohnnebenkosten eine wichtige Maßnahme sei, um diese Betriebe zu entlasten: „Niedrigere Kosten unterstützen die Sicherung bestehender Arbeitsplätze und die Schaffung neuer.“
Der Zukunftsprozess „Vorsprung Oberösterreich“
„Vorsprung Oberösterreich“ ist der von Landeshauptmann Stelzer initiierte Zukunftsprozess, der darauf abzielt, ein Zukunftsprogramm zu entwickeln, um die Vorteile Oberösterreichs auszuschöpfen und einen Vorsprung zu erarbeiten.
Einordnung
Die Gespräche zwischen Stelzer und Auer verdeutlichen den Bedarf an Maßnahmen zur Unterstützung von Handwerk und Industrie in Oberösterreich. Die Forderungen nach weniger Bürokratie und stabilen Rahmenbedingungen sind relevant, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe langfristig zu sichern.


