Konkursverfahren beim Stahlbauunternehmen Gerger beantragt
ST. MICHAEL. Das Stahlbauunternehmen Gerger hat beim Landesgericht Eisenstadt einen Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens gestellt. Eine Sanierung oder Fortführung des Unternehmens ist laut dem Gläubigerschutzverband Creditreform nicht vorgesehen.
Betroffen sind rund 80 Gläubiger sowie zehn Dienstnehmer. Bislang liegen keine umfassenden Informationen über die Vermögensverhältnisse des Unternehmens vor, so Creditreform.
Gründe für die Insolvenz
Creditreform nennt mehrere Insolvenzursachen: die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie, eine gesteigerte Unplanbarkeit, witterungsbedingte Verzögerungen und die pensionsbedingten Abgänge von Schlüsselkräften.
Gerger wurde 1983 als Gerger & Kitzler Gesellschaft m.b.H. gegründet und ist auf die Herstellung von Metallkonstruktionen für Dächer, Dachgeschossausbauten, Hallenbauten sowie tragende Konstruktionen im Hausbau spezialisiert.
Einordnung
Die Einleitung des Konkursverfahrens bedeutet das Aus für das Unternehmen und bringt erhebliche Auswirkungen für die Gläubiger und Mitarbeiter mit sich. Die Unsicherheit über die Vermögenslage könnte zu weiteren finanziellen Belastungen führen.


