Bahnindustrie im Fokus: Hoher Besuch im Stadler-Werk in Gänserndorf

September 23, 2026 13:53
Bahnindustrie im Fokus: Hoher Besuch im Stadler-Werk in Gänserndorf

Hochgeschwindigkeitszüge in Obersiebenbrunn: Neuer Standort für Schienentechnik

OBERSIEBENBRUNN. Der stellvertretende Landeshauptmann Udo Landbauer besuchte die neue Werk- und Servicehalle von Stadler, die im April eröffnet wurde, und informierte sich über deren Bedeutung für die Bahnindustrie in Niederösterreich. Die Halle erstreckt sich über etwa 4.600 Quadratmeter und dient der Wartung und Instandhaltung von Hochgeschwindigkeitszügen, der Inbetriebnahme von Fahrzeugen und der Vorbereitung von Testfahrten. Ein wesentlicher Standortvorteil ist die direkte Anbindung an die Marchegger Ostbahn.

Landbauer sieht weiteres Potenzial für die Region Obersiebenbrunn. Es gibt Überlegungen, zusätzliche Unternehmen aus der Bahnindustrie und weitere Testmöglichkeiten in der Umgebung anzusiedeln. Dies könnte die Region zu einem bedeutenden Zentrum für die Entwicklung, Erprobung und Wartung moderner Bahntechnik machen.

„Was in Obersiebenbrunn entsteht, kann der erste Schritt zu einer eisenbahntechnischen Revolution in Österreich sein“, so Landbauer. Starke Unternehmen, Investitionen und qualifizierte Arbeitsplätze seien entscheidend.

Der Stadler-Standort wird damit nicht nur für die Wartung von Zügen verantwortlich sein, sondern auch Impulse für Industrie, Innovation und Wertschöpfung in der Region setzen. Landbauer betont: „Neue Technologien sollen nicht irgendwo entwickelt, getestet und gewartet werden, sondern bei uns in Niederösterreich.“

Einordnung

Durch die Etablierung des neuen Standorts wird die Region Obersiebenbrunn in der Bahnindustrie gestärkt. Dies hat Relevanz für die lokale Wirtschaft und könnte die Innovationskraft im Schienenverkehr in Österreich fördern.

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