Papst Leo XIV. beendet Frankreich-Besuch mit Rede in Metz
Papst Leo XIV. schließt am Montag seinen viertägigen Besuch in Frankreich mit einer Rede in Metz, nahe der deutsch-französischen Grenze. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat zu diesem Anlass auch andere europäische Staats- und Regierungschefs eingeladen. Im Anschluss findet ein Gottesdienst in der Kathedrale von Metz statt.
Die Stadt Metz ist historisch mit dem ehemaligen französischen Außenminister Robert Schuman verbunden, der als Mitbegründer der heutigen Europäischen Union gilt und dort begraben ist. Die Initiativen zur Heiligsprechung Schumans könnten im Rahmen des Papstbesuchs neuen Auftrieb erhalten.
Leo XIV. hält sich seit Freitag in Frankreich auf. Es ist sein erster Besuch als Oberhaupt von rund 1,4 Milliarden Katholiken weltweit. Am Samstag feierten rund 800.000 Menschen an einem großen Gottesdienst in Paris. In Lourdes nahmen am Sonntag 150.000 Gläubige an einer Messe im Freien teil.
Einordnung
Der Besuch des Papstes stärkt die symbolische Rolle der katholischen Kirche in der europäischen Integration. Seine Rede wird als Gelegenheit gesehen, die europäische Einheit zu bekräftigen und die Werte der EU zu fördern. Dies könnte insbesondere relevanter werden, da aktuelle politische Herausforderungen die Solidarität innerhalb Europas auf die Probe stellen.


