Erfolge des österreichischen Teams bei WorldSkills 2026 in Shanghai
Das österreichische Team erreichte bei den 48. Berufsweltmeisterschaften WorldSkills in Shanghai vier Silber- und sechs Bronzemedaillen sowie 20 „Medallions for Excellence“.
Marcel Riener, Sanitär- und Heizungstechniker aus Reingers und bei Raiffeisen-Lagerhaus Gmünd-Vitis beschäftigt, wurde Vizeweltmeister in seinem Fachbereich. Er sagte: „Es ist unglaublich. Ich habe es gar nicht erwartet nach den ganzen vier Tagen.“ Während des Wettbewerbs installierte er verschiedene Sanitär-, Heizungs- und Rohrleitungssysteme, wobei präzise Messungen, Biegungen und Verbindungen gefordert waren. Seine Arbeit wurde von Herbert Gabauer betreut.
Julian Gintner und Michael Pomassl, Betonbauer aus Vitis und ebenfalls bei Leyrer + Graf beschäftigt, sicherten sich Bronze im Teambewerb. Sie beschrieben ihre Erfahrung mit den Worten: „Das kann man nicht beschreiben. Das ist alles sehr schnell gegangen. Wir freuen uns, dass es jetzt so ausgegangen ist.“ Das Duo musste in 22 Wettkampfstunden fünf verschiedene Module umsetzen, darunter Schalungen herstellen und Bewehrungen sowie Beton einbringen. Ihre Betreuung übernahm Manuel Bauer.
Stolz auf die erzielten Leistungen
Jürgen Kraft, Geschäftsführer von SkillsAustria, äußerte sich erfreut über die Leistungen der Teilnehmer: „Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich vier Tage lang unter enormem Zeitdruck mit den besten jungen Fachkräften der Welt gemessen.“ Mit der aktuellen Medaillenbilanz hat Niederösterreich insgesamt acht Gold-, neun Silber- und zehn Bronzemedaillen bei den WorldSkills erreicht.
Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich, betonte die Bedeutung der Förderung junger Talente und die hervorragende Arbeit der Ausbildungsbetriebe: „Die Erfolge bei den WorldSkills zeigen einmal mehr, welch hohes Niveau die berufliche Ausbildung in Niederösterreich hat.“
Einordnung
Die Erfolge bei den WorldSkills 2026 verdeutlichen die hohe Qualität der österreichischen beruflichen Ausbildung. Dies kann junge Fachkräfte motivieren und auf die Relevanz praxisnaher Ausbildungsformate hinweisen.


