In Teheran bilden die Revolutionsgarden freiwillige Frauen im Umgang mit Sturmgewehren aus. Das geschieht im Rahmen der Kampagne „Opfer für Iran“, die laut dem vorliegenden Material im Frühjahr während des amerikanisch-israelischen Kriegs gegen den Iran entstanden sein soll.
Die Kampagne soll die Zivilbevölkerung auf einen möglichen Bodenangriff vorbereiten. Trainiert wird in einem Lager im Osten Teherans, wo die Teilnehmerinnen neben dem Umgang mit Sturmgewehren auch Übungen an Seilen und Seilrutschen absolvieren.
Nach Angaben der iranischen Behörden habe sich rund ein Drittel der Bevölkerung als Freiwillige gemeldet. Unabhängig überprüfbar ist diese Angabe aus dem vorliegenden Material nicht.
Zu den Teilnehmerinnen zählt die 24-jährige Fatemeh Mahmoodi. Sie sagte: „Ich bin hier, um mein Leben für mein Land zu opfern“.
Der Text verweist außerdem darauf, dass Frauen im Iran nach Einschätzung der UN weiterhin systematischer Diskriminierung ausgesetzt sind. Zugleich stellt er den Gegensatz heraus, dass Frauen im Land laut dieser Darstellung zwar kaum Rechte hätten, aber dennoch für ihr Land kämpfen dürften.


