Trump lehnt iranischen Vorschlag für Waffenruhe ab
US-Präsident Donald Trump hat den Vorschlag des Iran für eine siebentägige Waffenruhe im Konflikt am Persischen Golf abgelehnt. Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ habe Trump seinen Beratern mitgeteilt, dass er plane, den Iran nach den US-Wahlen im November weiter anzugreifen.
Der iranische Außenminister Abbas Araqchi erklärte, die Frist für die Waffenruhe beginne, sobald die USA den Vorschlag akzeptierten. Die notwendigen Schritte seien bereits im Rahmenabkommen enthalten, das im Juni mit Washington unterzeichnet wurde. Araqchi betonte, dass Iran keinen Zwang oder Drohungen akzeptieren werde und seine souveränen Rechte nicht aufgeben wolle.
Der iranische Außenminister übermittelte bereits am Dienstag dem US-Gesandten Steve Witkoff sieben Bedingungen für ein Ende des Krieges und die Wiedereröffnung der Straße von Hormuz, darunter die Einstellung der Kampfhandlungen, die Freigabe iranischer Vermögenswerte und die Aufhebung von Sanktionen.
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian erklärte, Teheran wolle zu dem im Juni vereinbarten Rahmenabkommen zurückkehren. Er äußerte Unterstützung für Chinas Bemühungen um eine Wiederbelebung des Abkommens und betonte die Notwendigkeit einer Rückkehr zu dieser Vereinbarung.
Einordnung
Die Ablehnung Trumps könnte zu einer weiteren Eskalation der Spannungen zwischen den USA und Iran führen. Die Verhandlungen über einen Waffenstillstand stehen auf der Kippe, was die Region weiter destabilisieren könnte. Die Kontrolle über die Straße von Hormuz, ein wichtiger Handelsweg, bleibt ein zentraler Streitpunkt.


