Am Donnerstag, 8. Oktober, findet der Tag der Buchhandlungen statt. In Wien sind laut Wirtschaftskammer Wien rund 400 Buchhandlungen betroffen.
Buchhandlungen gelten dabei als wichtiges Bindeglied zwischen Verlagen und Leserschaft. Die Geschäfte seien auch ein bedeutender Wirtschafts- und Kulturfaktor, heißt es im zugrunde liegenden Beitrag.
Die Zahl der Buchhandlungen in Wien habe sich in den vergangenen Jahren kaum verändert. Gleichzeitig verweist der Beitrag auf eine lange Geschichte des Buchhandels in der Stadt.
Eine der ersten Buchhandlungen sei demnach vermutlich 1515 am Fleischmarkt betrieben worden. In Wien gelte Hans Hüfel als Stammvater der Buchhändler.
Am 26. Jänner 1894 meldete die Arbeiter-Zeitung die Eröffnung der Ersten Wiener Volksbuchhandlung, Ignaz Brand. Das Sortiment habe sich vor allem an Parteigenossen der Sozialdemokratischen Partei gerichtet.
Um 1889 habe die Buchhandlung in der Seilergasse 4 in Wiens literarischen und wissenschaftlichen Kreisen an Bedeutung gewonnen. 1899 wurde außerdem der Wiener Verlag gegründet, der bis 1910 aktiv war und zunächst viele Werke der Belletristik veröffentlichte.
Im Beitrag werden dafür unter anderem Werke von Arthur Schnitzler, Josefine Mutzenbacher und Robert Musil genannt. Neben klassischen Buchhandlungen gibt es in Wien zudem zahlreiche öffentliche Bücherschränke.
Ein erfahrener Leser könne laut dem Beitrag 200 bis 300 Wörter pro Minute lesen.


