Die Gamsbestände im Bezirk Villach zeigen sich derzeit stabil. Dennoch beobachten Jäger die Tiere weiterhin genau, weil sich Gamsräude und Gamsblindheit in der Region ausbreiten könnten.
Villachs Bezirksjägermeister Wolfgang Oswald sagte: „Bei uns haben wir Glück, weil die Gams noch halbwegs gesund ist“. Im Bezirk Villach gebe es derzeit nur vereinzelte Fälle der genannten Krankheiten.
Die Gamsräude trete unter anderem in den Bezirken Spittal und Hermagor stark auf. Oswald sagte dazu: „Die Frage ist, wann die Räude zu uns kommt und wie sie sich bei uns entwickelt“.
Als wichtiger Termin gilt der 17. Oktober: Dann werden in Kärnten, der Steiermark und Salzburg die Gamsbestände gleichzeitig gezählt. Die Zählung soll Aufschluss über die Entwicklung der Populationen geben.
Die Jäger wollen Krankheitsfälle nach Möglichkeit früh erkennen und melden. Auch steigende Temperaturen in höheren Lagen werden als möglicher zusätzlicher Stressfaktor für die Tiere genannt.


