AGRANA hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026|27 das Ergebnis deutlich gesteigert. Das EBIT erhöhte sich bei stabilen Umsätzen vor allem dank der Segmente ACS – Stärke und ACS – Zucker.
Der Konzernumsatz blieb mit 1.700,2 Millionen Euro unverändert. Das EBIT stieg von 28,0 Millionen Euro auf 63,5 Millionen Euro.
AGRANA erwartet für das gesamte Geschäftsjahr 2026|27 ein EBIT deutlich über dem Vorjahr und in einer Bandbreite von 90 bis 110 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der Konzern 3,2 Millionen Euro erzielt.
Im Segment ACS – Stärke verbesserte sich das EBIT auf 17,2 Millionen Euro nach 3,1 Millionen Euro im Vorjahr. ACS – Zucker verringerte den Verlust auf minus 2,0 Millionen Euro, nachdem im Vergleichszeitraum minus 36,3 Millionen Euro angefallen waren.
AGRANA-CEO Stephan Büttner sagte: „Die AGRANA-Gruppe hat sich im ersten Halbjahr 2026|27 insgesamt im Rahmen unserer Erwartungen entwickelt.“ Trotz des „herausfordernden Marktumfelds“ habe man die operative Performance verbessert und zentrale strategische Projekte vorangetrieben.
Ein Schwerpunkt bleibe die planmäßige Integration von AUSTRIA JUICE und Mercator-Emba, sagte Büttner weiter. Zudem habe AGRANA mit dem Kaufvertrag für die geplante Akquisition von esarom einen weiteren strategischen Schritt im Rahmen der Portfolio-Strategie gesetzt.
Für das dritte Quartal rechnet AGRANA ebenfalls mit einem EBIT deutlich über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die geplanten Investitionen beziffert das Unternehmen auf rund 113 Millionen Euro und damit moderat über dem Niveau von 2025|26, aber unter den erwarteten Abschreibungen von rund 117 Millionen Euro.


