Mit dem Modehaus Steiner 1914 an der Linzer Promenade verschwindet bald ein weiteres Traditionsgeschäft aus der Linzer Innenstadt. Inhaber Maximilian Kaisergruber sagt, er wolle aufhören, weil es sich wirtschaftlich nicht mehr ausgeht.
„Unser Umsatz ist gleich geblieben, aber die Kosten sind deutlich gestiegen“, so Kaisergruber. Als zusätzlichen Belastungsfaktor nennt er die Konkurrenz durch den Online-Handel.
Das Geschäft hat sich bereits im Frühjahr 2024 verkleinert. Das zweite Geschäft nebenan wurde an die Buchhandlung Fürstelberger vermietet, auch die Fläche im ersten Stock hat Kaisergruber inzwischen aufgegeben.
Derzeit läuft ein Räumungsverkauf, der vermutlich noch bis Anfang des nächsten Jahres dauern wird. Wenn alles verkauft ist, soll der Laden schließen.
Kaisergruber führt das Modehaus seit mehr als 40 Jahren, nachdem er es von seinem Vater übernommen hatte. Im Gespräch mit MeinBezirk sagte der 61-Jährige auch: „Es sind die schwierigsten Zeiten im Handel, an die ich mich erinnern kann“.
Er berichtete außerdem, er habe ursprünglich Jus studiert, das aber nach ein paar Semestern aufgegeben, weil es ihm „zu fad“ gewesen sei.


