Zwölf Kapseln des Projekts KREPE-3 sollen beim kontrollierten Absturz des Raumfrachters Cygnus XL am 12. Oktober 2026 Hitzeschilde und Bauformen unter realen Wiedereintrittsbedingungen testen. An dem Flugexperiment ist auch ein Wärmeflusssensor der Universität Stuttgart beteiligt.
Der kontrollierte Absturz von Cygnus XL ist für den 12. Oktober 2026 vorgesehen. Zuvor wurde der Raumfrachter am 9. Oktober mit dem Roboterarm Canadarm2 von der Internationalen Raumstation freigegeben.
Die zwölf Kapseln reisen im Inneren von Cygnus XL mit und sollen unterschiedliche Hitzeschilde prüfen. Nach einer Mitteilung der NASA werden sie für das Experiment durch das Zerbrechen ihrer Transporthülle freigesetzt, wenn das Raumfahrzeug in die Erdatmosphäre eintritt.
KREPE steht für Kentucky Re-entry Probe Experiment. Entwickelt werden die kompakten Kapseln von der Universität Kentucky; ihre Nutzlast besteht aus Messgeräten.
Cygnus XL hat seine Arbeit an der Internationalen Raumstation beendet. Nach dem Abflug des Raumfrachters ist für Montag ein gezieltes Manöver zum Absenken der Bahn vorgesehen.


