Im Bezirk Reutte fließen im dritten Quartal dieses Jahres 5,46 Millionen Euro an Wohnbauförderung. Mit dem Geld werden 349 Projekte unterstützt, darunter 102 Neubauwohnungen und 247 Sanierungen.
Tirols Wohnbaureferent LHStv. Philip Wohlgemuth bezeichnete die Wohnbauförderung als eines der stärksten Instrumente, um Wohnen in Tirol leistbar zu halten. Er präsentierte zudem eine Tirol-weite Bilanz für Juli bis September 2026 und nannte dafür ein Volumen von 84 Millionen Euro.
Wie die Förderung vor Ort wirkt, zeigt laut Bericht ein Wohnprojekt in Breitenwang: Die Neue Heimat Tirol übergab dort am Freitagvormittag zwölf Mietwohnungen im Passivhausstandard. Das Projekt hatte ein Volumen von 3 Millionen Euro.
Nach Angaben von NHT-Geschäftsführer Johannes Tratter liegt die Miete bei rund elf Euro pro Quadratmeter; ohne Förderung wäre sie demnach fast doppelt so hoch. Auf dem Dach des neuen Wohngebäudes ist außerdem eine Photovoltaikanlage installiert, die den allgemeinen Strombedarf des Hauses decken soll.
Der Reuttener Landtagsabgeordnete Florian Klotz (ÖVP) bezeichnete die Unterstützung als „treffsicher“, weil sie Menschen in der Region unmittelbar erreiche. Anträge für Wohnbauförderung, Wohnhaussanierung und Wohnbeihilfe für Eigentumswohnungen können bei der Bezirkshauptmannschaft eingebracht werden.


