Die Freiwillige Feuerwehr St. Donat hat vor Beginn der Heizsaison an Hauseigentümer appelliert, Heizungen und Öfen besonders sorgfältig zu benutzen. Mit sinkenden Temperaturen steige das Brandrisiko, hieß es, und gerade zu Beginn der Heizperiode komme es immer wieder zu vermeidbaren Bränden.
Ortsfeuerwehrkommandant Stefan Knappinger und Brandinspektor Michael Pirker nennen feuchtes Holz, überladene Öfen, brennbare Gegenstände in der Nähe von Heizsystemen, mangelnde Wartung sowie falsch entsorgte heiße Asche als typische Ursachen. Nur zugelassene Brennstoffe sollten verwendet werden; Öfen, Heizungen und Kamine müssten regelmäßig gereinigt und gewartet werden.
Die Feuerwehr empfiehlt zudem, die Anlagen jährlich überprüfen zu lassen. Rauchmelder sollten in Schlafzimmern, Kinderzimmern, Gängen und auf jeder Ebene eines Hauses montiert sein.
Auch die Lagerung von Brennholz und Pellets spielt nach Angaben der Feuerwehr eine Rolle: Beide sollten trocken gelagert werden, Fluchtwege frei bleiben. Für den Fall eines Kaminbrandes oder eines Brandes im Heizraum sei umgehend die Nummer 122 zu wählen.
Wasser dürfe bei einem Kaminbrand oder einem Brand im Heizraum nicht zum Löschen verwendet werden. Knappinger und Pirker fassten die Empfehlung mit den Worten zusammen: „Ein Ofen ist keine Entsorgungsstelle“ und „Vorbeugender Brandschutz beginnt mit Sorgfalt und regelmäßiger Kontrolle“.


