Die Stadt Wien sagt, die Testphase ihrer Scan Cars für die Parkraumüberwachung laufe nach Plan. Vor dem angekündigten Echtbetrieb ab Ende des Jahres finden weitere Proben in mehreren Bezirken statt, zugleich wird das Personal geschult.
Seit Anfang des Jahres testet die Stadt die speziell ausgerüsteten Fahrzeuge auf den Straßen. Sie scannen die Kennzeichen geparkter Autos und prüfen damit, ob diese vorschriftsmäßig abgestellt sind.
Die für die Parkraumüberwachung zuständige MA 67 zeigt sich mit der Testphase zufrieden. Bei regelmäßigen Pilotierungsfahrten werden bereits tatsächliche Vorkontrollen abgestellter Fahrzeuge durchgeführt, um den Abgleich mit der Datenbank zu prüfen.
Patrick Futterknecht sagte auf Anfrage von MeinBezirk: „Damit wird überprüft, ob der Abgleich mit der Datenbank funktioniert. Auch dieser Testvorgang verläuft aktuell reibungslos, genau wie er soll.“
Nach Angaben der Stadt werden durch die Scan Cars selbst keine Strafen ausgestellt. Auch werde dabei und später im Echtbetrieb nichts gespeichert; laut Darstellung werden die datenschutzrechtlichen Vorgaben strikt berücksichtigt.
Für Freitag, 16. Oktober, sind weitere Testfahrten zwischen 13 und 21 Uhr in Favoriten, Simmering, Döbling, Floridsdorf und der Donaustadt angekündigt. Eine weitere Proberunde ist für den 30. Oktober zwischen 9 und 17 Uhr in denselben Bezirken geplant.
Die Stadt beziffert die geschätzten Kosten des Projekts weiter mit 1,14 Millionen Euro. Wie viele Fahrzeuge in der Testphase bislang gescannt wurden, ist nach Angaben aus dem Bericht nicht bekannt.


