Die Marktgemeinde Hofstetten-Grünau baut ihren Hochwasserschutz aus und führt ein neues Frühwarnsystem ein, das auf Kameraüberwachung und moderner Sensortechnik basiert. Zugleich ist ein separates Hochwasserprojekt am Aggschussgraben nach Angaben der Gemeinde weitgehend abgeschlossen.
Die Gemeinde erwartet, dass das neue System die Sicherheit der Bewohner bei Starkregen erhöht. Nach Gesprächen mit Fachleuten von WSI System nimmt das Projekt konkrete Formen an.
Im Mittelpunkt steht die intelligente Überwachung des Rückhaltebeckens. Kameras und Messtechnik sollen dort rund um die Uhr laufen. Ergänzend ist ein dichtes Netz an Messstellen im gesamten Gemeindegebiet geplant, das Niederschlagsmengen und Wasserstände in Echtzeit erfasst.
Nach Angaben der Gemeinde soll das System Einsatzkräften im Ernstfall wertvolle Minuten verschaffen und die Bevölkerung frühzeitig vor einer drohenden Gefahr warnen. Hazards wie durch Treibgut blockierte Rechen oder rasch ansteigende Wasserstände sollen sofort erkannt werden.
Beim Projekt am Aggschussgraben kommt die Gemeinde ebenfalls voran. Mit der Asphaltierung des letzten Abschnitts der Konvalinastraße werde der umfangreiche Bau nahezu abgeschlossen, hieß es. In den nächsten Wochen seien nur noch kleinere Rest- und Fertigstellungsarbeiten vorgesehen.
Die Verantwortlichen legten die konkreten Umsetzungsschritte laut Bericht in der vergangenen Woche bei einem Abstimmungstermin mit WSI System fest. Die Gemeinde erwartet, Hochwasser- und Starkregenereignisse dadurch künftig besser beurteilen zu können.


