Velden und Schiefling erneuern Trinkwassersystem rund um Pumpwerk Auen

Oktober 23, 2026 10:16
Exterior of a municipal building with flags in a town square.

Velden und Schiefling wollen ihre gemeinsame Trinkwasserversorgung rund um das Pumpwerk Auen ausbauen und absichern. Das Netz soll so verbessert werden, dass die Versorgung auch bei Störungen zuverlässiger bleibt.

Im Zentrum steht das Pumpwerk Auen, das technisch erneuert und enger mit dem Versorgungsnetz von Schiefling verbunden werden soll. Künftig soll Wasser aus den Penkenquellen über das Pumpwerk in weitere Teile des verbundenen Trinkwassernetzes geleitet werden.

Von den Maßnahmen profitieren vor allem Auen, Augsdorf und Selpritsch. Bei Bedarf sollen auch Köstenberg, Latschach und St. Egyden unterstützt werden können.

Als zusätzliche Absicherung ist eine alternative Einspeisemöglichkeit vorgesehen, falls es auf der bestehenden Leitung zwischen Schiefling, Augsdorf und Velden zu Störungen kommt. Teile dieser Verbindung stammen noch aus dem Jahr 1954.

Geplant ist unter anderem die Verlegung von rund 500 Metern neuer Hauptwasserleitung zwischen dem Pumpwerk Auen und dem Ortsnetz Schiefling. Im Pumpwerk sollen außerdem stark korrodierte Rohrleitungen und Armaturen ersetzt werden.

Die Anlage soll mit vier energieeffizienten Pumpen, moderner Steuerungs- und Überwachungstechnik sowie einem stationären Notstromaggregat modernisiert werden. Für den Bauabschnitt 28 sind laut Planung Gesamtkosten von 1,17 Millionen Euro veranschlagt.

Der Baubeginn ist ab Ende Oktober 2026 vorgesehen. Die Umsetzung soll sich bis ins Frühjahr 2027 und in den Winter 2027 erstrecken; weitere Leitungsverstärkungen im Bereich Wiesenweg, Trattenweg und Fichtenweg sind erst für einen späteren Abschnitt vorgesehen.

Finanziert werden soll das Projekt über Eigenmittel aus der Rücklage der Wasserversorgung, Förderungen und ein Darlehen. Laut Finanzierungsplan kann die ursprünglich vorgesehene Kreditaufnahme von 800.000 Euro auf 600.000 Euro sinken; zusätzlich ist eine Bundesförderung von rund 234.000 Euro vorgesehen.

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