Die Stadt Salzburg organisiert erneut eine Schulsachen-Tauschbörse, um Familien mit schulpflichtigen Kindern in der bevorstehenden Schulzeit zu unterstützen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Nachhaltige Unterstützung für Familien
Der Schulbeginn im September stellt für viele Haushalte eine finanzielle Belastung dar. Um den Eltern unter die Arme zu greifen und gleichzeitig einen umweltbewussten Umgang mit Ressourcen zu fördern, werden in den Bewohnerservicestellen der Stadt und bei Partnerorganisationen Schulsachen wie Buntstifte, Hefte, Taschenrechner und Schultaschen gesammelt.
„Jetzt ist die Zeit, wo man sich langsam wieder auf die Schule vorbereitet und die Sachen durchgeht. Über Dinge, die das eigene Kind nicht mehr braucht oder will, freut sich vielleicht ein anderes. Weitergeben macht Sinn, schont die Umwelt und hilft anderen Familien beim Sparen“, sagt Sozialstadträtin Andrea Brandner. Diese Initiative wird auch von Andreas Zwettler, dem Koordinator der Bewohnerservicestellen, unterstützt.
„Der Schulstart ist für viele Familien mit hohen Kosten verbunden, da spielt der Gedanke der Solidarität eine zentrale Rolle. Gleichzeitig geht es darum, ein Zeichen gegen das Wegwerfen zu setzen und gut erhaltene Schulsachen weiterzugeben. Solidarität und Nachhaltigkeit sind die zwei zentralen Leitgedanken dieser Aktion“,
so Zwettler.
In den Bewohnerservicestellen werden die Spenden sortiert und rechtzeitig vor dem Beginn des neuen Schuljahres kostenlos an bedürftige Familien verteilt. Die gespendeten Materialien können an verschiedenen Standorten, darunter die BWS Aigen/Parsch, BWS Lehen/Taxham und andere, während der Öffnungszeiten abgegeben werden.
Die Verteilung der gesammelten Schulsachen findet am Dienstag, dem 9. September 2025, von 15:00 bis 17:00 Uhr im Forum 1 beim Hauptbahnhof statt.
„Dazu wird es vom Forum 1 auch einen Graffiti-Workshop geben, bei dem die Kinder und Jugendlichen direkt vor Ort die Möglichkeit haben, ihre neu erstandenen Schulsachen kreativ zu gestalten oder zu personalisieren“,
ergänzt Zwettler.


