Christian Kölbl ist am letzten Oktoberwochenende im Judenburger Theater in der Mauer aufgetreten und hat sein Publikum mit Liedern von Reinhard Mey unterhalten. JuThe-Leiterin Ilse Flor hat ihn nach Angaben des Berichts bereits für 2027 eingeplant – dann mit Liedern von Leonard Cohen.
Der als Fingerpicking-Virtuose, Gitarrist und Sänger beschriebene Musiker interpretierte Reinhard Meys Stücke, statt sie einfach nachzuspielen. Kölbl sagte dazu: „Man kann ihn nicht nachmachen, dazu ist er zu großartig, zu einzigartig. Was ich mache ist, ihm nahezukommen, aber auch meine Interpretation einfließen zu lassen!“
Auf dem Programm standen unter anderem „Keine ruhige Minute“, „Nein, meine Söhne geb` ich nicht“ und „Gute Nacht, Freunde“. Kölbl führte das Publikum dabei auch als Moderator durch den Abend und begleitete die Songs nach Darstellung des Berichts mit viel Einfühlungsvermögen.
Der Musiker blickt demnach auf 47 Jahre Bühnenarbeit, zahlreiche Tourneen und mehrere Auszeichnungen zurück. Genannt wird unter anderem der „Guitar Pickers Award“, den er 2002 beim USA-Iowa-Festival als erster Europäer erhalten haben soll.
Kölbl sagte, er werde so lange spielen, wie es gehe: „So lange es geht, werde ich spielen. Die Musik ist meine Lebenskraft!“


