Im Bezirk St. Veit sind mehr als 70 Winterdienst-Mitarbeiter für die kalte Jahreszeit bereit. Ab 1. November gilt in Kärnten die 24-Stunden-Bereitschaft, damit Landesstraßen bei Schnee, Eis und Glätte befahrbar bleiben.
Betroffen sind die Straßenmeistereien St. Veit, Friesach und Eberstein, für die mit dem ersten Schnee die intensivste Zeit des Jahres beginnt. Mehr als 1.000 Kilometer Landesstraßen im Bezirk sollen gesichert befahrbar bleiben.
Dafür stehen 20 Räumfahrzeuge sowie Schneefräsen, Schneeschleudern und weiteres Spezialgerät bereit. Die Teams rücken bei Bedarf rund um die Uhr aus und werden dabei von aktuellen Wetterdaten unterstützt.
Besonders Starkschnee und Glatteis gelten als Herausforderung für den Winterdienst. Im Bezirk stehen außerdem acht Salzsilos und zwölf Soletanks zur Verfügung; in der Straßenmeisterei St. Veit gibt es eine Soleaufbereitungsanlage für Feuchtsalz.
Rund 1,7 Millionen Euro werden jährlich in den Winterdienst im Bezirk investiert, die tatsächlichen Kosten hängen allerdings von der Witterung ab. LHStv. Martin Gruber sagte: „Der Winterdienst ist neben dem laufenden Bau- und Erhaltungsbetrieb eine der wichtigsten Leistungen unserer Landesstraßenverwaltung. Wir investieren jährlich mehrere Millionen Euro, um die sichere Befahrbarkeit und Erreichbarkeit unserer Landesstraßen auch während der kalten Jahreszeit gewährleisten zu können“.
Die Straßenmeisterei St. Veit arbeitet bereits mit digitaler Einsatzplanung. Darüber hinaus ist vorgesehen, künftige Abläufe stärker elektronisch zu dokumentieren – darunter Fahrzeugrouten, Wetterdaten, Salzverbrauch und Lagerstände.


