In Arnfels haben die Freiwilligen Feuerwehren Maltschach und Leutschach eine gemeinsame Alarmübung abgehalten. Simuliert wurde ein Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen; danach probten die Einsatzkräfte auch technische Rettungsmittel.
Die FF Maltschach hatte die FF Leutschach zu der Übung eingeladen, weil beide Wehren nach eigenen Angaben oft gemeinsam ausrücken. „Da die beiden Wehren sehr oft gemeinsam ausrücken, lud die FF Maltschach die Kameradinnen und Kameraden der FF Leutschach zu einer gemeinsamen Alarmübung ein“, heißt es in der Einordnung der Veranstaltung.
Als Übungsannahme diente ein Unfall, bei dem ein Pkw unter einen an einem Traktor montierten Pflug geraten war. Die zuerst eintreffende Mannschaft der FF Maltschach begann umgehend mit der Rettung und Erstversorgung der eingeklemmten Personen.
Im Anschluss testeten beide Feuerwehren technische Hilfsmittel der FF Maltschach, darunter das Stab-Fast-System und das akkubetriebene hydraulische Bergegerät. Übungsleiter BM Rene Rat arbeitete die Übung aus, unterstützt von OBI Philipp Marx und BM Michael Marx.
Die FF Leutschach unterstützte unter der Führung von Gruppenkommandant BI Gregor Waltl in verschiedenen Aufgabenbereichen. Der Erfahrungsaustausch war laut Bericht auch deshalb besonders wertvoll, weil die FF Leutschach voraussichtlich bis Mitte Februar ohne eigenes Hydraulikgerät auskommen muss.
Bei der Nachbesprechung wurden die Abläufe analysiert und Erkenntnisse für kommende Einsätze festgehalten. ABI Friedrich Legat lobte das gute Miteinander und die Zusammenarbeit der beiden Wehren.
Zum Abschluss trafen sich die Einsatzkräfte noch zu einem gemütlichen Beisammensein im Buschenschank Glusn. BI d. V. Gregor Waltl sprach zudem eine Gegeneinladung ins Löschgebiet der FF Leutschach aus.


