Die Goldgasse in der Salzburger Altstadt verbindet nach Angaben eines Feature-Artikels mittelalterliches Flair mit Innovation im Herzen der Stadt. Ihre Geschichte reicht demnach rund 2.000 Jahre bis ins römische Juvavum zurück.
Salzburg sei im Mittelalter mehr als ein Dutzend Mal abgebrannt und immer wieder aufgebaut worden, heißt es weiter. Wie die Goldgasse genau ausgesehen hat, sei heute nicht mehr festzustellen.
Die älteste überlieferte Ansicht Salzburgs stammt aus dem Jahr 1460 aus der Schedelschen Weltchronik in Nürnberg und zeigt nur die Dächer der Goldgasse. Eine Stadtansicht von 1553 zeigt die Gasse bereits vollständig und diente später als Vorlage für Kupferstiche.
Mit dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs und der Vollendung des Doms habe Salzburg 1655 sein endgültiges Stadtbild erhalten. Von der Mitte des Mittelalters bis heute seien in der Goldgasse Handwerksbetriebe angesiedelt gewesen.
Der Artikel nennt mehrere historische Hausnamen und Adressen, darunter das Hofgeigenmacher- oder Fragnerhaus (6–8), das Hofbinderhaus (9), das Kupferschmiedhaus (10), das Glockengießer-, Schönsleben- oder Braumeisterhaus (12), das Drahtzieherhaus (14), das Glasererhaus (16) sowie das Eckhaus am Aschhof, das Zinngießerhaus.
Für das Haus Goldgasse 12 werden die Glockengießer Jakob Lidl, Benedikt Eisenberger sowie der Vater und Sohn Johann Oberascher genannt. Eisenberger fertigte demnach Glocken für das Stift Nonnberg und die Erhardkirche in Nonntal, Oberascher im Jahr 1961 für den Salzburger Dom.
Die Gasse ist laut Artikel bis heute von ihrem besonderen Charakter geprägt. Zwischen 1955 und 1960 habe es dort sogar Besuche von Zirkuselefanten gegeben, als Zirkusse noch im alten Stadtzentrum gastierten.


