Papst Leo XIV. trifft junge Pilger in Rom
Papst Leo XIV. hat am Samstag ein Jugendtreffen in Rom eröffnet, das als zentrales Ereignis des katholischen Heiligen Jahres gilt. Bei einem Treffen mit den Künstlern, die an der Veranstaltung teilnehmen, betonte der Papst: „Für mich ist es ein Privileg, ein Segen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen – als Bischof von Rom und als Papst – im Bewusstsein des Glaubens, der Begeisterung und der Freude, die wir teilen.“ Er wies darauf hin, dass Musik und Tanz künstlerische Ausdrucksformen sind und ein Geschenk für die gesamte Kirche darstellen.
Der Papst sprach auch seine „tiefe Trauer“ über den plötzlichen Tod der 18-jährigen Pilgerin Pascale Rafic aus, die während der Reise von Ägypten nach Rom ums Leben kam. Diese tragische Nachricht hat die Teilnehmer des Treffens berührt und verdeutlicht die Herausforderungen, denen sich viele Pilger stellen müssen.
Junge Pilgerinnen und Pilger aus 146 Ländern, einschließlich Österreich, sind nach Rom gereist. Nach dem Treffen mit dem Papst werden viele Jugendliche die Nacht unter freiem Himmel verbringen. Am Sonntagmorgen plant das Oberhaupt der katholischen Kirche, eine große Abschlussmesse um 9:00 Uhr zu feiern, die von vielen gläubigen Jugendlichen besucht wird.
Bereits am Dienstag hatte Papst Leo rund 120.000 Jugendliche auf dem Petersplatz mit einer Fahrt im Papamobil überrascht. In seiner kurzen Ansprache rief er die Jugendlichen dazu auf, Zeichen der Hoffnung und des Friedens in der Welt zu sein und ihre Stimme für eine bessere Zukunft zu erheben.
Die Stadt Rom hat für das Wochenende ein weitreichendes Sicherheits- und Betreuungsprogramm vorbereitet, um den zahlreichen Besuchern gerecht zu werden. Tor Vergata, das schon beim Weltjugendtag im Jahr 2000 als Treffpunkt diente, wurde laut „Vatican News“ für das diesjährige Jubiläum umfassend für rund 80 Millionen Euro saniert. Dies unterstreicht das Engagement der Kirche, den jungen Pilgern eine unvergessliche Erfahrung zu bieten.


