US-geführte Gespräche mit Vertretern der Ukraine und europäischer Staaten in Miami wurden von der US-Seite als „konstruktiv“ bezeichnet. Nach Angaben aus Washington ging es dabei um neue Ideen für ein Ende des Kriegs sowie um Sicherheitsgarantien und weitere Regelungen für die Zeit danach.
Nach Angaben aus US-Kreisen ging es in Miami um von Washington entwickelte „neue Ideen“ zur Beendigung des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine. Zu den Themen zählten auch Sicherheitsgarantien und „langfristige Vorkehrungen für die Sicherheit der Ukraine und Europas“.
Witkoff sagte nicht, ob die Gespräche wie angekündigt am Samstag fortgesetzt werden.
Auf US-Seite nahmen neben Witkoff auch Jared Kushner sowie Vertreter des Nationalen Sicherheitsrats und des US-Finanzministeriums teil. Die USA hatten die nationalen Sicherheitsberater Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens eingeladen; EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und NATO-Generalsekretär Mark Rutte schickten ihre Kabinettschefs nach Miami.
Die US-Vermittlungsbemühungen zwischen der Ukraine und Russland waren seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar zum Erliegen gekommen und wurden in den vergangenen Wochen wieder aufgenommen. Laut dem Bericht setzen die USA darauf, dass der bevorstehende Winter und Probleme bei der Energieversorgung in der Ukraine Bewegung in die Gespräche bringen.
Die Ukraine und ihre europäischen Verbündeten drängen derzeit auf eine Waffenruhe, die den Energiesektor und das Meer umfasst. Präsident Wladimir Putin hat diesen Vorschlag vergangene Woche zurückgewiesen.


