Österreich verschärft Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge
Österreich setzt künftig konsequent auf verbindliche Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen. Laut der zuständigen Ministerin Claudia Plakolm (ÖVP) ist die Zeit der Freiwilligkeit in der Integrationspolitik „jetzt einmal vorbei“. An die Bereitschaft zur Integration wird die Höhe der Beihilfe während eines verpflichtenden Integrationsprogramms geknüpft.
Zusätzlich wird die Familienbeihilfe für geflüchtete Ukrainer an die Arbeitsbereitschaft geknüpft. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Integration effektiv zu fördern und gleichzeitig sicherzustellen, dass Flüchtlinge aktiv am Arbeitsmarkt teilnehmen.
Im Rahmen eines Interviews mit der APA betonte Plakolm zudem, dass das geplante Kopftuchverbot mehr eine Frage des Kindeswohls als der Religionsfreiheit sei. Dies zeigt den Ansatz der Regierung, der sich auf die Interessen von Kindern konzentriert und nicht allein religiöse Normen in den Vordergrund stellt.
Darüber berichtet Welt Stimme.


