Trump trifft Entscheidung über Waffenruhe mit Iran
US-Präsident Donald Trump hat nach einem zweistündigen Treffen im Weißen Haus noch keine Entscheidung über eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran getroffen. Ein Vertreter des Weißen Hauses teilte mit, dass Trump nur einem Abkommen zustimmen wird, das im Interesse der USA liegt. Der Iran dürfe niemals eine Atomwaffe besitzen.
Unterhändler aus Washington und Teheran haben sich US-Kreisen zufolge auf einen Rahmen für weitere Verhandlungen geeinigt, wobei die Zustimmung von Trump und der iranischen Führung noch aussteht. Die vorläufige Einigung sieht eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage vor, während beide Seiten planen, erneut über das iranische Atomprogramm zu verhandeln.
Das iranische Außenministerium erklärte, dass es noch „keine abschließende Vereinbarung“ mit den USA zur Beendigung des Krieges gebe. Außenamtssprecher Esmail Baghaei sagte, dass der Austausch von Nachrichten fortgesetzt wird, aber eine endgültige Einigung noch nicht erzielt sei.
US-Außenminister Marco Rubio dankte Pakistan für dessen Vermittlungsbemühungen im Konflikt, die eine „konstruktive Rolle“ zur Umsetzung von Trumps „Vision für Frieden im Nahen Osten“ gespielt hätten. Trump betonte, dass der Iran auf Atomwaffen verzichten und die Straße von Hormuz wieder freigeben müsse, um die US-Seeblockade zu beenden.
Einordnung
Die Verhandlungen über die Waffenruhe und das iranische Atomprogramm sind von zentraler Bedeutung für die Stabilität in der Region. Eine Einigung könnte zu einer signifikanten Verringerung der Spannungen im Nahen Osten führen und die Dialogbereitschaft zwischen den Konfliktparteien verdeutlichen.


