Hermagorer verlor laut Polizei mehrere Zehntausend Euro bei mutmaßlichem Anlagebetrug

Oktober 23, 2026 10:16
An older man sits on a couch, speaking on a phone while holding a bank card and looking concerned.

Ein 66-jähriger Mann aus Hermagor ist laut Polizei nach einer Anzeige in sozialen Medien auf einen mutmaßlichen Anlagebetrug hereingefallen. Er überwies über Monate hinweg immer wieder Geld, eine angekündigte Auszahlung blieb aus.

Der Mann war im März 2026 auf einer Social-Media-Plattform auf eine Werbung mit angeblich sicheren Investitionsmöglichkeiten gestoßen. Nach einer Kontaktaufnahme über ein Online-Formular meldete sich ein vermeintlicher Kundenberater und richtete ein angebliches Trading-Konto ein.

Zunächst überwies der 66-Jährige laut Polizei mehrere hundert Euro. Nachdem ihm angeblich gute Gewinne angezeigt worden waren, folgten weitere Überweisungen in Höhe von mehreren tausend Euro.

Nach einigen Monaten soll das Konto einen Gewinn von mehreren zehntausend Euro ausgewiesen haben. Der Mann verlangte daraufhin eine Teilauszahlung.

Der vermeintliche Anbieter verweigerte die Auszahlung und forderte stattdessen Bearbeitungs- und Plattformgebühren von mehreren tausend Euro. Dieses Geld überwies der Mann auf ein maltesisches Konto.

Danach wurde laut Polizei eine österreichische Bankverbindung verlangt, auf die der Mann ebenfalls Geld überwies. Eine Auszahlung der versprochenen Gewinne ist bis heute nicht erfolgt.

Die Polizei geht davon aus, dass dem 66-Jährigen ein Schaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro entstanden ist.

„Nachdem an einem der folgenden Tage gute Gewinne vorgetäuscht wurden, überwies er weiter mehrere tausend Euro. Als das Konto nach einigen Monaten einen Gewinn von mehreren zehntausend Euro aufwies, forderte der Mann eine Teilauszahlung an. Der vermeintliche Anbieter verweigerte jedoch die Auszahlung und forderte Bearbeitungs- und Plattformgebühren in der Höhe von mehreren tausend Euro, welche der Mann wiederum auf ein maltesisches Konto überwies. Er forderte jedoch daraufhin eine österreichische Bankverbindung, auf die der Mann wiederum Geld überwies.“

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