Das Karnische Blasorchester im Bezirk Hermagor ist unter Bezirkskapellmeister Martin Rauter wiederbelebt worden und soll mit weiteren Konzerten und regelmäßigen Proben fortgeführt werden.
Das Orchester hatte nach einer längeren ruhigen Phase im vergangenen Jahr neuen Schwung erhalten. Bereits im November trat es bei einem Konzert in Kötschach-Mauthen wieder auf.
Gegründet wurde das Ensemble in den frühen 2000er-Jahren von Josef Pflügl, dem langjährigen Bezirkskapellmeister und heutigen Ehrenbezirkskapellmeister. Ziel war es von Anfang an, den musikalischen und persönlichen Austausch sowie das Gemeinschaftsgefühl zwischen den Musikkapellen im Bezirk Hermagor zu stärken.
Rauter sagte dazu: „Der Grund ist ganz einfach: Es gibt viele junge, ambitionierte Musiker“. Zugleich betonte er: „Heuer ist das zweite Jahr. Wir wollen es so gut wie es geht weiterführen.“
Das Orchester soll nicht nur für ambitionierte Musiker offen sein, sondern auch der musikalischen Weiterbildung und dem Austausch zwischen Musikern aus verschiedenen Kapellen dienen. Vorgesehen sind ein bis zwei Konzerte pro Jahr sowie regelmäßige gemeinsame Proben.
Der nächste Auftritt ist für den 14. November im Stadtsaal Hermagor geplant. Mit dem Ensemble kommen engagierte Musiker aus Gailtal, Gitschtal und Lesachtal zusammen.
Zu den frühen Projekten des Orchesters zählen außerdem „Karnische Kultur“ im Jahr 2001 und „Karnische Blasmusik“ 2002 sowie eine gemeinsame CD-Produktion.


