Das frühere Gasthaus Genottehöhe in Villach ist von einer Familie in acht Wohnungen umgebaut worden. Claudia und Gernot Ludescher entschieden sich damit gegen die Fortführung als Gasthaus und für eine Wohnnutzung des Hauses.
Das Gebäude war nach Angaben der Familie stets in Familienbesitz. Die Ludeschers wollten es nicht verkaufen und machten das Projekt zu einer Gemeinschaftsarbeit über mehrere Generationen hinweg: mit ihren fünf Kindern und Claudias Eltern.
Zwischenzeitlich dachte die Familie noch über eine Mischform mit Gastronomie nach. Am Ende fiel die Entscheidung aber zugunsten einer vollständigen Umgestaltung zu Wohnraum.
Ein Baubescheid lag im August 2025 vor. Die Familie verwendete nach eigenen Angaben möglichst viele vorhandene Materialien weiter, vor allem alte Ziegel; eine Tochter entfernte mehr als 1.000 Nägel aus der alten Dachkonstruktion.
Die früheren Pächter Kurt und Christa Schoffnegger hatten das Haus betrieben und wollten im Sommer 2024 aufhören. Gernot Ludescher sagte dazu: „Früher war das alles leichter als heute“.
Als ein Leitgedanke der Familie wird in dem Zusammenhang auch genannt: „Wir wollten das in der Familie behalten“.
Claudia Ludescher beschrieb zudem, wie stark der Umbau vom familiären Einsatz geprägt war: „Wenn Arbeiter auf der Baustelle waren, wurden sie auch einmal zum Essen eingeladen – und Mama sorgte dafür, dass niemand hungrig blieb“.


