Am Samstag fand im Feuerwehr- und Sicherheitszentrum in Tulln die KAT25 statt – eine umfassende Leistungsschau der niederösterreichischen Feuerwehren. Darüber berichtet Welt Stimme.
TULLN/NÖ. Beim Betreten des weitläufigen Geländes beeindruckte die Vielfalt der ausgestellten Technik: Über 150 Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände, von klassischen Hilfeleistungsfahrzeugen bis zu Großgeräten wie den Flugfeldlöschfahrzeugen „Panther“, waren zu sehen. An rund 60 Stationen demonstrierten Feuerwehren und Partnerorganisationen ihre Einsatztaktiken in Live-Vorführungen und Informationsständen.
Dank & Auszeichnungen
Zur offiziellen Eröffnung traten Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP), die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stv. Stephan Pernkopf (beide ÖVP) und Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner sowie sein Stellvertreter Martin Boyer auf die Bühne.
In den Eröffnungsreden wurde der hohe Stellenwert der freiwilligen Einsatzorganisationen betont, und es wurde den Feuerwehrmitgliedern für ihren Einsatz im In- und Ausland gedankt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Einsatzteams für Auslandseinsätze – unter anderem in Montenegro und Griechenland – gewürdigt. Der offizielle Akt war von Respekt und Anerkennung geprägt; zahlreiche Besucher applaudierten den Geehrten.
Feuerwehr zeigte ihr ganzes Können
Für die Besucher gab es viel zu sehen: Spektakuläre Vorführungen mit simulierten Brandeinsätzen, Taucherdemonstrationen, Gefahrstoff-Übungen und Rettungsübungen mit schwerem Gerät. Besonders groß war das Interesse an den Show-Szenarien, die Schaulustige an die Absperrungen zogen – nicht nur Technikfans, sondern auch Familien mit Kindern blieben oft länger als geplant. Veranstalter und Feuerwehren hatten auch Informationsstände aufgebaut, die Einblicke in Ausbildung, Jugendfeuerwehr und Vereinsarbeit gaben.
Die KAT25 in Tulln war damit mehr als nur eine Technikschau – sie fungierte als Schaufenster der Einsatzbereitschaft und als Dankeschön an jene, die in Notsituationen freiwillig Verantwortung übernehmen. Der Andrang und die positive Resonanz belegen, dass Interesse und Wertschätzung in der Bevölkerung groß sind.
Viele Momentaufnahmen von Technik, Menschen und den gezeigten Einsätzen wurden von einem Redakteur aus Schwechat festgehalten, der selbst Teil dieser großen „Feuerwehrfamilie“ ist. Die Bilder vermitteln Eindrücke, die mehr als tausend Worte sagen.


