Im Rahmen des Projekts „Gemeinsam Entlasten“ des Fonds Soziales Wien (FSW) ging es in die Nachmittagsvorstellung von „Fantastic Four“. Die Kundinnen und Kunden der mobilen Kinderkrankenpflege mit teils schweren chronischen Erkrankungen mussten dabei etwa beatmet werden oder in einem speziellen Bett in den Kinosaal kommen. Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN/SIMMERING. Der Kinobesuch der Kinder der mobilen Kinderkrankenpflege Wien (MOKI) im Hollywood Megaplex Gasometer stellte ein wichtiges Highlight dar. Vier Kinder mit schweren chronischen Erkrankungen erlebten die Neuverfilmung von „Fantastic Four“. Während einer der kleinen Zuschauer in einem speziellen Krankenbett im Saal platznehmen musste, benötigte ein anderes Kind während der gesamten Veranstaltung künstliche Beatmung. Der Krankentransport für das beatmete Kind wurde von der FSW-Partnerorganisation Johanniter Wien übernommen.
Unbeschwerte Zeit für Familien
Der Superhelden-Film bietet eine Parallele zum Lebensalltag vieler Familien mit pflegebedürftigen Kindern, die oft übermenschliche Kräfte aufbringen müssen. „Dieser Ausflug bedeutet uns sehr viel, mein Sohn hat sich schon tagelang darauf gefreut“, äußerte die Mutter eines der Kinder und verdeutlicht damit die Bedeutung solcher gemeinsamen Erlebnisse.
Der FSW stellt die notwendigen Fördermittel für Kinobesuche wie diesen bereit und unterstützt zusätzlich spendenfinanzierte Projekte wie „Gemeinsam Entlasten“, das den Nachmittag im Gasometer organisierte. Dabei betont der FSW: „Neben Entlastung und Austausch steht vor allem die unbeschwerte Zeit mit der Familie im Mittelpunkt.“
Das MOKI Wien versorgt in der gesamten Stadt über 500 Kinder und Jugendliche und erbringt jährlich mehr als 20.000 Arbeitsstunden. Ausflüge wie der ins Megaplex sollen die Teilhabe und das gemeinsame Freudeerlebnis chronisch kranker Kinder fördern. „Für viele Familien ist es im Alltag kaum möglich, Zeit für unbeschwerte Momente zu finden. Mit Ausflügen wie diesem schaffen wir Räume, in denen das Miteinander ohne Sorgen und Barrieren im Vordergrund steht“, erklärte das Team von MOKI Wien.


