Klimakonzept für Volksschule und Kindergarten umgesetzt
LAFNITZ. Die Gemeinde Lafnitz hat ein Klimakonzept für die Volksschule und den Kindergarten umgesetzt. Dies ist eine Reaktion auf die steigenden Temperaturen und die daraus resultierenden Belastungen für Kinder, Lehrkräfte und Betreuungspersonal.
Gemeinsam mit Lehrkörpern und Eltern wurde ein Konzept entwickelt, um den Lern- und Lebensraum der Kinder zu verbessern. Bürgermeister Andreas Hofer erklärte: „Wenn Kinder aufgrund der Hitze nicht mehr konzentriert lernen können und die Temperaturen zur gesundheitlichen Belastung werden, müssen wir handeln.“ Die Gemeinde beauftragte die Firma Licht Loidl aus Lafnitz mit der Installation einer Klimaanlage, die in Kombination mit der bestehenden Photovoltaikanlage auf dem Schuldach betrieben wird. Durch diese Maßnahme können die Investitionskosten niedrig gehalten werden, und eine Klimaförderung wurde beantragt.
Die Wirksamkeit des Klimakonzepts wurde bereits während der Sommerschule sichtbar, wo die Teilnehmer klimatisierte Räume nutzen konnten. Auch im Kindergarten Lafnitz führen die verbesserten Bedingungen zu einer spürbaren Entlastung. „Unser Ziel war es, Kindern und pädagogischem Personal auch an heißen Tagen gute Bedingungen zum Lernen, Arbeiten und Spielen zu bieten“, so Hofer.
Einordnung
Die Umsetzung des Klimakonzepts verbessert die Lern- und Lebensbedingungen der Kinder in Lafnitz. Die Einrichtung von Klimaanlagen und der Einsatz erneuerbarer Energien tragen zu einem besseren Gesundheitsschutz bei. Dies ist besonders relevant, da hohe Temperaturen in den Sommermonaten zunehmend eine Herausforderung für die schulische Umgebung darstellen.


